Wochenglück 25/19

Das Wochenglück ist für mich eine gute Möglichkeit um kurz inne zu halten und darüber nachzudenken: Was hat mich diese Woche glücklich gemacht. Diese Woche war es definitiv der grandiose Mittwoch. generell war es angsttechnisch eine super Woche.

Diese Woche ging es auch noch vom Kinderzimmer aufräumen direkt in die Notaufnahme, aber fangen wir mal am Anfang der Woche an …

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Wochenglück 24/19

Das Wochenglück ist für mich eine gute Möglichkeit um kurz inne zu halten und darüber nachzudenken: Was hat mich diese Woche glücklich gemacht.

Nach einem schönen Kurzurlaub mit dem Wohnwagen sind wir am Montag wieder zu Hause angekommen. Die Arbeitswoche fing, wie wohl bei den meisten, erst am Dienstag an …

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Wochenglück 23/19

Das Wochenglück ist für mich eine gute Möglichkeit um kurz inne zu halten und darüber nachzudenken: Was hat mich diese Woche glücklich gemacht.

Diese Woche muss ich darüber nicht lange nachdenken, das schönste diese Woche, war der Kurzurlaub mit dem Wohnwagen nach Mittelfranken, wo wir ein sehr schönes Wochenende verbracht haben. Aber natürlich fange ich am Anfang der Woche an ….

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Wochenglück 22/19

Das Wochenglück ist für mich eine gute Möglichkeit um kurz inne zu halten und darüber nachzudenken: Was hat mich diese Woche glücklich gemacht.

Denn wir alle übersehen doch oft die kleinen Dinge, die uns glücklich machen. Aber gerade diese kleinen Dinge machen doch unser Leben aus und zeigen uns wie lebenswert es ist.

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Die Woche war bei mir natürlich sehr geprägt vom Ende einer langen Reise gegen meine Depression und Angststörung, von der ich Euch hier erzähle. Mit dieser neu gewonnenen Freiheit und der unbeschreiblichen Energie ging es in eine tolle Woche.

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Versuch gegen die Angst und unser neues Hobby- Wohnmobil fahren

Warum bis später warten?

Seit einigen Jahren schon haben mein Mann und ich den Traum, später mal, wenn mein Mann in Rente ist, und die Kinder groß sind, mit dem Wohnmobil Europa zu erkunden. Durch meine Angststörung und Depression habe ich aber schon soviel an Lebenszeit und Freude verloren, dass ich nun, wo ich auf dem Weg der Besserung bin, auch endlich leben und vor allem etwas erleben möchte.

Jahrelang habe ich nur unter großer Anstrengung, überhaupt das Haus verlassen können. Einkaufen war keine Freude, so wie früher, sondern der Horror schlechthin. Teilweise konnte ich gar keinen Supermarkt mehr betreten, dass haben dann mein Mann und die Kinder übernommen. Auch Auto fahren oder selbst spazieren gehen waren eine Qual. Aber das alles erzähle ich Euch ja in meiner Rubrik Herz und Seele. Nun aber habe ich den Entschluss gefasst, endlich wieder was zu erleben und neue Orte zu erkunden. Da mir das mit dem Auto immer noch schwer fällt, je nachdem wie ich drauf bin, möchten wir uns nun den Traum unserer Rente, doch schon früher erfüllen und ein Wohnmobil kaufen.

Alt, aber bezahlt

Wir haben uns ein wenig Geld zur Seite gelegt und auch durch den Verkauf der Sachen aus der Minimalismus Challenge kamen noch ein paar Euro dazu, so dass wir uns nun endlich diesen Traum erfüllen möchten. Denn auf was soll man denn immer warten? Wer weiß wie es uns in ein paar Jahren geht, also starten wir nun durch. Natürlich können wir das Wohnmobil erstmal nun am Wochenende oder im Urlaub nutzen, aber das ist doch schonmal ein Anfang. Vor allem kann es ja auch sein, dass uns das ganze dann doch nicht gefällt und wir uns andere Sachen für die Rente überlegen müssen 😉

Die Suche war Nervenaufreibend

Wir haben über verschiedene Händler und Internetportale nach einem bezahlbaren Wohnmobil gesucht, aber die Suche war gar nicht so einfach. Zumindest wussten wir was wir wollten:

– mind. 5 Sitzplätze mit Gurten
– 5 Schlafplätze
– sep. Dusche
– WC
– mind. 100 PS Motor
– unter 200.000 km
– klein und wendig
– es sollte alles funktionieren
– TÜV
– Alkoven
– evtl. Solar

Wir dachten das wären nicht so hohe Ansprüche, aber das waren Sie anscheinend doch. Denn oftmals waren es nur 4 Sitzplätze, es gab große Mängel oder es waren definitiv Betrüger.

Viele schwarze Schafe auf dem Wohnmobilmarkt

Ich frage mich manchmal was die Menschen davon haben, sich als andere Personen auszugeben und zu versuchen ein Fahrzeug, dass sie gar nicht haben zu verkaufen. Auf solche Zeitgenossen sind wir ein paar Mal gestoßen. Der einzige Schaden, den wir hatten, war zum Glück nur die Enttäuschung, dass es das Wunschfahrzeug gar nicht gibt, aber das war einfach sehr demotivierend.

Dann hatten wir endlich einen Besichtigungstermin, aber über 3 Stunden von uns weg. Mein Mann ist extra mit einem Freund zusammen losgefahren, weil sie das Fahrzeug, wenn alles passt gleich mitbringen wollten. Es hatte nur noch vorher einen TÜV Termin. Beim TÜV ging es ohne Probleme durch, aber mein Mann hat dann doch einige Mängel gefunden, die so nicht in der Anzeige standen. Der Höhepunkt war dann aber, das die Mitarbeiter der Firma, am Vormittag angeblich die Heizung kaputt gemacht haben. Trotzdem wollte er vom Preis nicht runtergehen. Gescheitert ist der ganze Kauf aber dann entgültig, als es zum Kaufvertrag kam. Da wollte der Verkäufer weniger reinschreiben, als es kosten sollte, so dass wenn wir das Wohnmobil zurückgegeben hätten wir natürlich auch weniger Geld bekommen hätten. Da war dann der Punkt erreicht, dass mein Mann die Schnauze voll hatte und nach Hause gefahren ist.

Endlich fündig geworden

Nur wenige Tage später tauchte dann eine neue Anzeige auf, die zu passen schien. Das Wohnmobil hat genug Sitz- und Schlafplätze, Solar, nur 3,5 t, so dass auch unsere Kids es fahren dürfen. Das einzige was fehlt, ist die grüne Plakette. Aber da drücken wir gerne ein Auge zu, da wir sowieso nicht in die Städte damit fahren wollen.

Der Händler war sehr nett und wirklich fair. Die Vorbesitzer haben das Wohnmobil wirklich gepflegt und wir haben eine komplette Historie des Fahrzeugs.

Darf ich vorstellen, unser Wohnmobil Hexe:

Die kleine Hexe hat nun eine eigene Kategorie auf meinem Blog und ich werde euch immer mal berichten, was die kleine Hexe so macht und wo wir mit ihr waren.

Eure Neu-Wohnmobilistin

Plaudertasche

Servietten falten ganz easy

Ich bewundere es immer, wenn Servietten besonders schön und aufwendig gefaltet sind. Meist möchte man die Kunstwerke dann gar nicht zerstören und scheut sich die Serviette zu benutzen. Heute habe ich einen ganz einfachen Trick für Euch. Sieht gut aus und man kann die Serviette noch gut benutzen.

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Freitagsfragen 15.09.17

Durch den Blog von dem lieben Roland, bin ich durch Zufall auf die Freitagsfragen  von Bruellmausblog gestoßen. Das ich Blogparaden sehr gerne mag, werden regelmäßige Leser schon gemerkt haben. Ich mag solche Akionen sehr gerne, weil man so schöne neue Blog kennenlernt und meist auch mehr über die Blogger an der Tastatur erfährt…. Weiterlesen

Blogparade: Urlaubszeit , die schönste Zeit des Jahres

Urlaubszeit, die schönste Zeit des Jahres …

… das denkt und wünscht sich jeder, aber oftmals sieht es anders aus. Die meisten freuen sich auf die Ferien und den Urlaub mit der Familie. Doch 24 Stunden am Tag zusammen zu sein, kann auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Oftmals gibt es unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche an einen erholsamen Urlaub.

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Freitags-Füller #431

Zwar etwas spät, aber ich bin gerne wieder beim Freitags-Füller von scrap-impulse dabei. Auf die tollen Lückentexte freue ich mich schon jede Woche.

21. Juli 17
# 431

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1.  Oh Mist,  warum habe ich diese tolle Challenge nicht schon früher entdeckt? Aber jetzt werde ich regelmäßig Beiträge dazu veröffentlichen. Hier ist der von heute.

2.   Passieren mir haufenweise blöde Dinge dann sage ich mir: Es kann ja nur besser werden .

3.  Wollte ich nicht neue Basteltipps für Glückwunschkarten posten? Da sollte ich mich nächste Woche unbedingt mal dran setzen.

4.   Am liebsten bin ich mit meiner Fellnase unterwegs.

5.  Die Modesünde des Sommers, ist echt eine gute Frage, ehrlich gesagt, fällt mir da gar nichts ein.

6.   Ich habe selten Mückenstiche, aber vor Wespen habe ich wirklich Angst. Erst am Donnerstag wurde mein Sohn im Gesicht gestochen und das halbe Gesicht ist geschwollen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rock Diamonds , morgen habe ich geplant, mit Freunden erst bei uns Hamburger zu grillen und danach geht es zum Seefest und Sonntag möchte ich ausschlafen uns relaxen!

Das war meine Version. Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende.

Eure Freya

 

#wib 01./02.04.2017 Schritte gegen die Angst 

Für mich war das letzte Wochenende ein besonderes Wochenende, weil ich auf meinem Weg auf dem Kampf gegen die Angst einen großen Schritt voran gegangen bin. Urlaube und Ausflüge fallen mir leider immer noch sehr schwer und sind sehr anstrengend für mich. Aber ich möchte endlich wieder mehr unternehmen und wieder aktiv am Leben teilnehmen und auch mehr mit den Kids unternehmen. So kam es, dass wir einen Ausflug zum Edersee gemacht haben. Das letzte Mal war ich hier ca. vor ca. 12 Jahren. Also haben wir die Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht.

Auf der Anfahrt mussten wir kurz auf dem Standstreifen stehen bleiben, da der Wohnwagen auf einmal Geräusche gemacht hat, als würden wir nur noch auf der Achse fahren. Bei Sowas bekomme ich eigentlich sofort Panik, aber diesmal ging es wirklich gut. Es war „nur“ das Stützrad, dass runtergerutscht war und jetzt auf der Strasse schliff. Also hat mein Mann es kurzerhand abgeschraubt und ins Auto geworfen. Schon konnte die Fahrt weiter gehen und ich war beruhigt.

Am Campingplatz habe ich mich gleich wohl gefühlt. Wir hatten einen schönen Platz direkt am See und die Sanitäranlagen waren auch sauber und alles da was man so braucht. Für die Kinder gibt es auch einiges zu entdecken. Was wünscht man sich mehr. Sogar meine Givebox, die ich zu Hause betreibe hat mich bis hierher verfolgt. Denn hier gibt es sowas auch in klein und das freut mich sehr.


Wir haben uns dann erstmal umgesehen und Jimmy hat ein Bad am Hundestrand genommen.


Abends sind wir dann im Appelbaum gemütlich essen gegangen. Plötzlich wurden wir von Gewitter und Hagel überrascht. Auf der Heimfahrt war die ganze Strasse weiß. Doch gut, dass wir uns beim Reifenwechsel an die Regel von O bis O gehalten haben.


Am nächsten Tag waren wir an der Sommerrodelbahn, dort gibt es auch noch vieles anderes für die Kids zu sehen.


Zu Mittag gegessen haben wir dann im Fischhaus. Dort gibt es eigenen Fisch, frisch gegrillt und wirklich sehr lecker …


Sogar unsere Fellnase hat Fisch und frisches Wasser gebracht bekommen und danach in der Sonne gelegen und die Fische beobachtet.


Aber die kleine Schnauze stellt eh alles auf den Kopf, was man an diesem Haus, dass wir danach noch besucht haben, super sehen kann.


Am Sonntag, waren wir dann in einem alten Bahnhof. Dort gibt es ein Pfannkuchenhaus, indem wir zu Mittag gegessen haben. Die Idee ein Restaurant in den Bahnhof zu machen, finde ich wirklich sehr schön.

Wir haben die Ruhe und Erholung sehr genossen und ich bin überglücklich, dass es mir zur Zeit so gut geht. Ich finde gar keine Worte dafür, wie schön es ist, endlich wieder etwas mit den Kindern zu unternehmen.


In der Zeit am Wohnwagen habe ich auch nicht geschlafen, so wie früher, sondern gelesen. Zur Zeit lese ich das Buch „Das Glücksprojekt“. Vielleicht sollte ich in meinem Blog ein Glückstagebuch einführen, dass wäre doch eine schöne Idee. Was meint ihr?

Eure überglückliche

Freya

P.S.: Ihr möchtet wissen, was andere am Wochenende gemacht haben, dann schaut doch mal bei der Blogparade von geborgen wachsen rein. Ich finde die Beiträge immer sehr interessant.

Völlig überdreht vor Glück

Gestern war der interne Ehrenabend unserer Feuerwehr. Da ich im Vorstand bin, natürlich eine Pflichtveranstaltung für mich. Einerseits bin ich ein sehr geselliger Typ und gerne mit anderen Menschen zusammen. Aber durch die Angststörung sind genau solche Veranstaltungen immer noch Horror für mich. Wobei sich das schon tierisch gebessert hat. Zu den letzten Veranstaltungen dieser Art bin ich deshalb erst gar nicht gegangen. Da ich aber im Moment wirklich gut drauf bin, wollte ich gerne hin. Mein Mann und mein Kind 1, sind auch in der Einsatzabteilung und deshalb dabei, genauso wie meine Eltern.

Ich musste dann schon früher da sein, da ich auch die Geschenke dabei hatte. Das war aber sehr gut für mich, weil ich noch nie in der Lokation war und mich so erstmal eingewöhnen konnte. Wir haben einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen, was auch sehr gut für meinen Fluchtreflex ist. Die Gaststätte war auch sehr schön und es hat nur etwas eine halbe Stunde gedauert, dann ging es mir gut.

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Ich habe mir einen passenden Sitzplatz, in der Nähe des Ausgangs gesucht und die Rede Korrektur gelesen. Die anderen Kameraden kamen dann auch nach und nach. Da ich auch das Essen bestellt hatte und nun auch die Rede kannte, wusste ich was auf mich zukommt und war total entspannt.

Der offizielle Teil ging 1,5 Stunden. Dann waren alle Reden und Ehrungen vorbei und es gab Essen und danach haben wir noch gemütlich zusammen gesessen.

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Zwischendurch ist mein Handy noch baden gegangen und das Wasser lief raus, also habe ich die Bedienung damit beschäftigt Salz und eine Tüte zu suchen. Was natürlich zur allgemeinen Belustigung beigetragen hat. Auch das ich aufgestanden bin und einen mich ein fremder Mann gleich in den Arm genommen hat. Es wusste natürlich niemand, dass dies ein ehemaliger Klassenkamerad von mir war, den ich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Es ging mir einfach gut und vor lauter Glück, war ich total aufgedreht. Ich habe dann noch einen Kameraden, zusammen mit einer Freundin, auf die Wange geküsst und mit dem Salz- und Pfefferstreuer meine Wangen gekühlt. Dann wollten die anderen wissen, was ein Kamerad an seiner Jacke hängen hat, das war natürlich auch schnell von mir geklärt. Es hatten alle ihren Spaß mit mir.

Das schöne war einfach, dass mir keiner meine Aufgedrehtheit übel genommen hat und sich gefragt hat ob ich spinne, sondern sie haben sich einfach gefreut das ich dabei war und so entspannt war. Und ich bin einfach glücklich, dass es immer besser wird.

Heute gehen wir zum Gansessen und ich hoffe der Abend wird genauso schön.

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Der Club der roten Bänder

Wie habe ich die 2. Staffel herbeigesehnt. Natürlich habe ich 2015 die erste Staffel auch schon gehen und mich gefreut, als ich gelesen habe, dass es eine Fortsetzung gibt. Als die erste Staffel anlief, war ich mir erst nicht sicher, ob ich mir das überhaupt ansehen mag. Ich hatte einfach Angst, das mich die Serie, in meinem momentanen Gemütszustand, noch mehr runter zieht. Da ich aber immer neugierig bin, habe ich mir die erste Folge angesehen und war sofort infiziert. Natürlich musste ich mir die komplette Staffel ansehen. Die Serie macht mich schon nachdenklich, aber ich bewundere es auch, wie die Jugendlichen mit ihrem Schicksal umgehen.

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Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Ich bin noch ganz neu unter den Bloggern und immer auf der Suche nach interessanten Aktionen. Vor einigen Tagen bin ich auf die Aktion #wmdedgt von Familie Brüllen gestossen. Also habe ich mir die Aktion schön beim 5. November in meinen Kalender eingetragen. Bei dem Blick in den Kalender, dachte ich mir dann, super das ist ein Wochenende und zudem haben wir geplant am See zu sein und uns abends mit Freunden zum Beutelches Essen verabredet, da habe ich sicher was zu schreiben.

Nun kam alles anders. Gestern hatten wir das Auto fertig gepackt und waren schon auf dem Weg zum See, als ich plötzlich meine 5 Minuten bekommen habe. Ich war auf einmal todsterbenskrank und wollte auf keinen Fall mehr auf den Campingplatz. Die Kinder hatte ich auch schnell überzeugt, dass es bei Regen auf dem Campingplatz total doof ist. Mein Mann war dann auch schnell einsichtig und wir sind wieder nach Hause gefahren. Ich weiß es klingt toatal verrückt, vor allem weil alles toll geplant war, wir einen Tisch reserviert hatten und Freunde extra hoch kommen wollten. Mir geht es aber leider zur Zeit nicht so gut. Ich nehme an es liegt einfach am Herbst, dass ich mit meiner Angsttörung zu kämpfen habe und auch etwas depressiv und einfach lustlos bin. Außerdem werde ich diesen Monat auch noch 40, habe 120 Gäste eingeladen und drehe etwas am Rad.

Wir haben also gestern wieder alles ausgepackt, alle Verabredungen abgesagt und uns früh ins Bett gelegt. Nun kann ich Euch leider nur von einem ziemlich normalen und langweiligen Samstag berichten.

07:00 Uhr Der Wecker klingelt. Mein Mann steht alleine auf, macht sich fertig und fährt zum See. Der Hauptgrund warum wir dieses Wochenende nämlich zum See wollten, war der Termin der Gasprüfung und weil wir alles winterfest machen wollten. Da der Termin schon um 9 Uhr ist, ist mein Mann schon früh losgefahren. Ich konnte heute Nacht total schlecht schlafen, weil es mir schon leid tat, dass wir wegen mir umgedreht sind und nun nicht alle zusammen am See sind. Also bin ich noch etwas liegen geblieben und habe auch die Kinder noch schlafen lassen.

09:30 Uhr Aufstehen, fertig machen und die Kinder wecken. Für mich steht heute Büroarbeit, Aufräumen und Putzen auf dem Plan. Am See wäre es sicher schöner gewesen.

10:00 Uhr Auch die Kinder sind nun wach und wir können gemeinsam frühstücken und besprechen, was wir nun machen wollen. Die beiden großen Kinder wollen zusammen in den Supermarkt fahren und einkaufen. Mein jüngster kam auf einmal auf die Idee, er könnte jetzt das Bad putzen. Das hat er noch nie gemacht, aber man soll die Kinder ja nicht abhalten, wenn sie schonmal freiwillig etwas machen.

10:20 Uhr Zum Briefkasten gehen und die Post rausholen. Leider ist diese pitschnass und ich muss sie erstmal trocknen, bevor ich sie öffnen kann. Seitdem unser Briefkasten im Sommerurlaub aufgebrochen wurde, schliesst er leider nicht mehr richtig und die Briefe werden immer mal wieder nass.

10:25 Uhr In der Post war meine neue Unheilig CD. Die hab ich natürlich sofort eingelegt, bei Musik arbeitet es sich doch viel besser.

10:40 Uhr Mein jüngster (12), hat gerade seine Werkzeugkiste ausgepackt und repariert den Wohnzimmerschrank, an dem zwei Riegel verbogen sind.

11:00 Uhr Mein Mann ruft an und erzählt das der Gasmann immer noch nicht da war und er jetzt erstmal alles winterfest gemacht hat.

11:05 Uhr Schnell noch ein Paket fertig machen, das kann der DHL Mann dann gleich mitnehmen, wenn er heute zufällig kommt.

11:17 Uhr Telefon klingelt. Jemand fragt nach einem Fremdenzimmer.

11:25 Uhr Das Buch aus meinem Blog Gewinnspiel ordentlich verpacken und an die glückliche Gewinnerin schicken.

12:00 Uhr Mein Mann ruft wieder an. Er war an der Anmeldung und der Gasmann wurde gesehen, als er den Platz verlassen hat ohne bei uns gewesen zu sein. Na toll. Also mein Mann hat ihn dann ein Glück noch telefonisch erreicht, er war schon einige Ortschaften weiter, aber dreht wieder um. Angeblich hat er bei uns geklingelt und es war keiner da. witzigerweise haben wir gar keine Klingel 😉

12:05 Uhr Ich erledige erstmal die Emailanfragen und die Statistik für das Bundesamt.

12:45 Uhr Der DHL Mann kommt pitschnass und bringt ein Paket, dass ich gar nicht bestellt habe. Das könnte ein Gewinn sein. Solche Post liebe ich natürlich immer.01fbee2bf370647efd7bbf66725028417d5154c35d

Als ich das Paket öffne, sehe ich das es ein Überraschungspaket für meine Kinder ist. Die werden sich sicher sehr freuen.

12:55 Uhr Erstmal eine kurze Latte Macchiato Pause einlegen.

13:10 Uhr Es klingelt an der Haustür. Ein Gast, der ab morgen ein Zimmer gebucht hat, steht vor der Tür und möchte es gerne heute anschauen. Also mal schnell eine Besichtigung gemacht. Jetzt bin ich auch nass, aber der Herr kommt dann morgen wieder.

13:56 Uhr Die beiden großen Kinder fahren los zum Einkaufen und möchten noch was zum Mittagessen vom Thai mitbringen. Mal gespannt, wann die wieder auftauchen. Aber solange kann ich mich in Ruhe mit meinem jüngsten um sein Zimmer kümmern.

14:14 Uhr Anruf von meinem Mann. Der Gasmann ist aufgetaucht und hat alles geprüft. Er geht nun alleine zum Beutelches Essen, das hat er sich nach dem Stress auch verdient. Danach will er noch in unser Lieblingscafe fahren und Torte holen, damit wir wenigstens zusammen gemütlich Kaffee trinken können.014c19504cb8231f0c35963a6840e4c26385ff71c0

15:08 Uhr Die Kinder sind von Einkaufen zurück. Es ist schon praktisch, wenn das erste Kind schon den Führerschein. Der Thai hatte zu, also gibt es nun Döner, wir sind ja fexibel.

15:32 Uhr Mein großer (18) saugt schonmal die obere Etage während meine Tochter (15) die Einkäufe in den Kühlschrank räumt.

15:41 Uhr Wieder zwei Zimmer vermietet und nun noch schnell klar Schiff machen und unten durchsaugen. Bei dem Schittwetter liegt der Hund auch lieber schlafend am Fenster.

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16:01 Uhr Der grosse läuft noch schnell eine Runde mit dem Hund. Irgendwie läuft es heute gut. Normalerweise sind meine Kids nicht sonderlich motiviert, im Haushalt zu helfen.

16:37 Uhr Mein Mann ist auch endlich zurück und hat leckere Torte im Gepäck. Da Freunde von uns Frankfurter Kranz lieben, hat er für die beiden welchen mitgebracht. Wir sind gerade noch vorbei spaziert und haben sie überrascht. Das haben die Augen gestahlt.

16:40 Uhr Ich bin fix und fertig von meinem langweiligen Tag und gehe jetzt glaube erstmal in die Wanne. Ok, vorher sollte ich noch Wäsche aufstellen.

18:07 Uhr 2. Versuch in die Wanne zu gehen. Es kam noch Laterne basteln mit dem Sohnemann und Kaffee trinken dazwischen. Jetzt ruft abe die Wanne, denn wir haben uns heute Abend noch spontan mit Freunden zum Spieleabend verabredet. Mein Mann macht in der Zeit die Givebox zu und besorgt Knappersachen.

19:32 Uhr Mein Mann kam spontan auf die Idee noch zum Baumarkt zu fahren. Ich war in Ruhe in der Wann und bin nun bereit für den Spieleabend. Mein Göttergatte wird es wohl nicht mehr unter die Dusche, geschweige denn in die Wanne schaffen, der er spaziert ja noch durch den Baumarkt.

19:58 Uhr Anruf von unseren Freunden. Sie müssen leider absagen, da sie eine Blasenentzündung hat und lieber ins Bett will. Kann ich natürlich verstehen. Dann machen wir den Spieleabend nun mit den Kids alleine.

20.11 Uhr Es klingelt an der Tür. Unser Freund holt ein Medikament für seine Frau und spielt noch etwas mit unserem Hund.

20.18 Uhr Juhu, mein Göttergatte taucht auch mal auf.

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20:33 Uhr Besuch geht wieder und wir fangen an Level 8 zu spielen.

22:14 Uhr  Die Runde ist beendet, meine Tochter hat gewonnen. Nun noch schnell eine Abendrunde mit unserer Fellnase drehen und dann reicht es für heute. Dafür das es eigentlich ein langweiliger Tag werden sollte, war jetzt doch noch einiges los und mein Bett ruft 🙂

22:48 Uhr Schluss nun mit bloggen und ab ins Bett, die Fellnase schläft schon brav.

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Fazit des Tages:

Man muss sich manchmal einfach vom Tag überraschen lassen. Heute war ein anstrengender, aber sehr schöner Tag. Auf jeden Fall viel besser, als die Tage an denen ich lustlos auf der Couch liege. Wir haben viel im Haushalt gemeinsam erledigt und das ganz ohne Gemeckere und Streit. Wir haben viel als Familie gemacht und das genieße ich immer sehr. Schön das ich dank #wmdedgt den ganzen Tag festgehalten habe und mir das positive Gefühl so immer mal wieder zurück holen kann.

Da dies ein schöner Tag war habe ich ihn auch beim #sonntagsglück eingetragen.

Und was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

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