Veröffentlicht in Gewinnspiele, Herz und Seele, Kaffeeklatsch, Tagebuch

Zeit für Veränderungen

Heute habe ich endlich wieder etwas Zeit und Muse, mich bei Euch zu melden. Es ist sehr ruhig auf meinem Blog geworden. Nicht, weil ich keine Lust mehr habe zu Schreiben, sondern einfach, weil sich gerade soviel tut in meinem Leben und ich einfach soviel um die Ohren habe. Gerne möchte ich Euch heute ein wenig an dem was gerade so alles passiert oder passiert ist, teilhaben lassen.

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Veröffentlicht in Herz und Seele, Hexe on tour

Versuch gegen die Angst und unser neues Hobby- Wohnmobil fahren

Warum bis später warten?

Seit einigen Jahren schon haben mein Mann und ich den Traum, später mal, wenn mein Mann in Rente ist, und die Kinder groß sind, mit dem Wohnmobil Europa zu erkunden. Durch meine Angststörung und Depression habe ich aber schon soviel an Lebenszeit und Freude verloren, dass ich nun, wo ich auf dem Weg der Besserung bin, auch endlich leben und vor allem etwas erleben möchte.

Jahrelang habe ich nur unter großer Anstrengung, überhaupt das Haus verlassen können. Einkaufen war keine Freude, so wie früher, sondern der Horror schlechthin. Teilweise konnte ich gar keinen Supermarkt mehr betreten, dass haben dann mein Mann und die Kinder übernommen. Auch Auto fahren oder selbst spazieren gehen waren eine Qual. Aber das alles erzähle ich Euch ja in meiner Rubrik Herz und Seele. Nun aber habe ich den Entschluss gefasst, endlich wieder was zu erleben und neue Orte zu erkunden. Da mir das mit dem Auto immer noch schwer fällt, je nachdem wie ich drauf bin, möchten wir uns nun den Traum unserer Rente, doch schon früher erfüllen und ein Wohnmobil kaufen.

Alt, aber bezahlt

Wir haben uns ein wenig Geld zur Seite gelegt und auch durch den Verkauf der Sachen aus der Minimalismus Challenge kamen noch ein paar Euro dazu, so dass wir uns nun endlich diesen Traum erfüllen möchten. Denn auf was soll man denn immer warten? Wer weiß wie es uns in ein paar Jahren geht, also starten wir nun durch. Natürlich können wir das Wohnmobil erstmal nun am Wochenende oder im Urlaub nutzen, aber das ist doch schonmal ein Anfang. Vor allem kann es ja auch sein, dass uns das ganze dann doch nicht gefällt und wir uns andere Sachen für die Rente überlegen müssen 😉

Die Suche war Nervenaufreibend

Wir haben über verschiedene Händler und Internetportale nach einem bezahlbaren Wohnmobil gesucht, aber die Suche war gar nicht so einfach. Zumindest wussten wir was wir wollten:

– mind. 5 Sitzplätze mit Gurten
– 5 Schlafplätze
– sep. Dusche
– WC
– mind. 100 PS Motor
– unter 200.000 km
– klein und wendig
– es sollte alles funktionieren
– TÜV
– Alkoven
– evtl. Solar

Wir dachten das wären nicht so hohe Ansprüche, aber das waren Sie anscheinend doch. Denn oftmals waren es nur 4 Sitzplätze, es gab große Mängel oder es waren definitiv Betrüger.

Viele schwarze Schafe auf dem Wohnmobilmarkt

Ich frage mich manchmal was die Menschen davon haben, sich als andere Personen auszugeben und zu versuchen ein Fahrzeug, dass sie gar nicht haben zu verkaufen. Auf solche Zeitgenossen sind wir ein paar Mal gestoßen. Der einzige Schaden, den wir hatten, war zum Glück nur die Enttäuschung, dass es das Wunschfahrzeug gar nicht gibt, aber das war einfach sehr demotivierend.

Dann hatten wir endlich einen Besichtigungstermin, aber über 3 Stunden von uns weg. Mein Mann ist extra mit einem Freund zusammen losgefahren, weil sie das Fahrzeug, wenn alles passt gleich mitbringen wollten. Es hatte nur noch vorher einen TÜV Termin. Beim TÜV ging es ohne Probleme durch, aber mein Mann hat dann doch einige Mängel gefunden, die so nicht in der Anzeige standen. Der Höhepunkt war dann aber, das die Mitarbeiter der Firma, am Vormittag angeblich die Heizung kaputt gemacht haben. Trotzdem wollte er vom Preis nicht runtergehen. Gescheitert ist der ganze Kauf aber dann entgültig, als es zum Kaufvertrag kam. Da wollte der Verkäufer weniger reinschreiben, als es kosten sollte, so dass wenn wir das Wohnmobil zurückgegeben hätten wir natürlich auch weniger Geld bekommen hätten. Da war dann der Punkt erreicht, dass mein Mann die Schnauze voll hatte und nach Hause gefahren ist.

Endlich fündig geworden

Nur wenige Tage später tauchte dann eine neue Anzeige auf, die zu passen schien. Das Wohnmobil hat genug Sitz- und Schlafplätze, Solar, nur 3,5 t, so dass auch unsere Kids es fahren dürfen. Das einzige was fehlt, ist die grüne Plakette. Aber da drücken wir gerne ein Auge zu, da wir sowieso nicht in die Städte damit fahren wollen.

Der Händler war sehr nett und wirklich fair. Die Vorbesitzer haben das Wohnmobil wirklich gepflegt und wir haben eine komplette Historie des Fahrzeugs.

Darf ich vorstellen, unser Wohnmobil Hexe:

Die kleine Hexe hat nun eine eigene Kategorie auf meinem Blog und ich werde euch immer mal berichten, was die kleine Hexe so macht und wo wir mit ihr waren.

Eure Neu-Wohnmobilistin

Plaudertasche

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Meine Woche 49/17 – Nikolaus, Feuerwehr, Advent und einfach nur Schicksal

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Meine Woche 48/17 – Es kann nur besser werden …

Ich lasse gerne die Woche nochmal Revue passieren, deshalb mache ich nun immer am Wochenende einen kleinen Wochenrückblick.  Ich zeige Euch dann einfach kurz und knapp, was mich beschäftigt hat, über was ich mich freue oder auch über was ich traurig bin. Gerne auch was meine Projekte so machen. Lasst Euch einfach überraschen.

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Veröffentlicht in Herz und Seele, Tagebuch

Mein Kampf gegen die Angst – Stolz wie Oskar auf das was ich am Wochenende geschafft habe

Am Wochenende hatte meine Freundin ihren 40. Geburstag und ich hatte schon lange Bammel davor. Sie hat sich eine Location ausgesucht, in der ich mich eigentlich nicht so wohl fühle und ich hatte wirklich Bedenken, dass ich das alles schaffe. Aber es wurde alles gut …..

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Veröffentlicht in Herz und Seele, Tagebuch

Bye bye Citalopram … das Leben beginnt

Ich habe mich entschlossen, die Dosis meines Antidepressivas zu reduzieren. Natürlich habe ich das vorher mit meiner Ärztin besprochen. Sie denkt auch ich bin soweit und ich kann versuchen, von dem Zeug loszukommen. Jetzt wo es wärmer wird und die Sonne scheint, ist mein Tag gekommen.

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Veröffentlicht in Tagebuch

#wib 01./02.04.2017 Schritte gegen die Angst 

Für mich war das letzte Wochenende ein besonderes Wochenende, weil ich auf meinem Weg auf dem Kampf gegen die Angst einen großen Schritt voran gegangen bin. Urlaube und Ausflüge fallen mir leider immer noch sehr schwer und sind sehr anstrengend für mich. Aber ich möchte endlich wieder mehr unternehmen und wieder aktiv am Leben teilnehmen und auch mehr mit den Kids unternehmen. So kam es, dass wir einen Ausflug zum Edersee gemacht haben. Das letzte Mal war ich hier ca. vor ca. 12 Jahren. Also haben wir die Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht.

Auf der Anfahrt mussten wir kurz auf dem Standstreifen stehen bleiben, da der Wohnwagen auf einmal Geräusche gemacht hat, als würden wir nur noch auf der Achse fahren. Bei Sowas bekomme ich eigentlich sofort Panik, aber diesmal ging es wirklich gut. Es war „nur“ das Stützrad, dass runtergerutscht war und jetzt auf der Strasse schliff. Also hat mein Mann es kurzerhand abgeschraubt und ins Auto geworfen. Schon konnte die Fahrt weiter gehen und ich war beruhigt.

Am Campingplatz habe ich mich gleich wohl gefühlt. Wir hatten einen schönen Platz direkt am See und die Sanitäranlagen waren auch sauber und alles da was man so braucht. Für die Kinder gibt es auch einiges zu entdecken. Was wünscht man sich mehr. Sogar meine Givebox, die ich zu Hause betreibe hat mich bis hierher verfolgt. Denn hier gibt es sowas auch in klein und das freut mich sehr.


Wir haben uns dann erstmal umgesehen und Jimmy hat ein Bad am Hundestrand genommen.


Abends sind wir dann im Appelbaum gemütlich essen gegangen. Plötzlich wurden wir von Gewitter und Hagel überrascht. Auf der Heimfahrt war die ganze Strasse weiß. Doch gut, dass wir uns beim Reifenwechsel an die Regel von O bis O gehalten haben.


Am nächsten Tag waren wir an der Sommerrodelbahn, dort gibt es auch noch vieles anderes für die Kids zu sehen.


Zu Mittag gegessen haben wir dann im Fischhaus. Dort gibt es eigenen Fisch, frisch gegrillt und wirklich sehr lecker …


Sogar unsere Fellnase hat Fisch und frisches Wasser gebracht bekommen und danach in der Sonne gelegen und die Fische beobachtet.


Aber die kleine Schnauze stellt eh alles auf den Kopf, was man an diesem Haus, dass wir danach noch besucht haben, super sehen kann.


Am Sonntag, waren wir dann in einem alten Bahnhof. Dort gibt es ein Pfannkuchenhaus, indem wir zu Mittag gegessen haben. Die Idee ein Restaurant in den Bahnhof zu machen, finde ich wirklich sehr schön.

Wir haben die Ruhe und Erholung sehr genossen und ich bin überglücklich, dass es mir zur Zeit so gut geht. Ich finde gar keine Worte dafür, wie schön es ist, endlich wieder etwas mit den Kindern zu unternehmen.


In der Zeit am Wohnwagen habe ich auch nicht geschlafen, so wie früher, sondern gelesen. Zur Zeit lese ich das Buch „Das Glücksprojekt“. Vielleicht sollte ich in meinem Blog ein Glückstagebuch einführen, dass wäre doch eine schöne Idee. Was meint ihr?

Eure überglückliche

Freya

P.S.: Ihr möchtet wissen, was andere am Wochenende gemacht haben, dann schaut doch mal bei der Blogparade von geborgen wachsen rein. Ich finde die Beiträge immer sehr interessant.

Veröffentlicht in Kaffeeklatsch

Freitags-Füller #414

Nach einer wirklich turbulenten Woche mit vielen Terminen, mehr Bewegung, netten Gewinnen und Erfolgen bei meinem Kampf gegen die Angst freue ich mich nun auf ein hoffentlich entspanntes und sonniges Wochenende. Mit dem Freitags-Füller möchte ich das Wochenende gerne einläuten … „Freitags-Füller #414“ weiterlesen

Veröffentlicht in Herz und Seele, Tagebuch

Valentinstag – Tag der Herausforderung

Klar ist der Valentinstag, der Tag der Liebenden. Bei uns wird er aber nicht groß gefeiert oder Geschenke geschenkt. Wir zeigen uns auch so, dass wir uns lieben. Trotzdem ist dieser Tag ein besonderer für mich gewesen. Ich bin auf meinem Weg aus der Angst wieder ein Stück weiter gekommen ….. „Valentinstag – Tag der Herausforderung“ weiterlesen

Veröffentlicht in Herz und Seele, Tagebuch

Veränderungen mag ich so gar nicht

Solange alles läuft wie geplant, komme ich zur Zeit ganz gut mit meiner Angst und der Depression zurecht. Aber wenn überraschend etwas dazwischen kommt oder sich etwas ändert, gerate ich irgendwie aus der Bahn. Heute ist mal wieder so ein Tag, vor dem ich schon Angst hatte……

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Veröffentlicht in Herz und Seele

Völlig überdreht vor Glück

Gestern war der interne Ehrenabend unserer Feuerwehr. Da ich im Vorstand bin, natürlich eine Pflichtveranstaltung für mich. Einerseits bin ich ein sehr geselliger Typ und gerne mit anderen Menschen zusammen. Aber durch die Angststörung sind genau solche Veranstaltungen immer noch Horror für mich. Wobei sich das schon tierisch gebessert hat. Zu den letzten Veranstaltungen dieser Art bin ich deshalb erst gar nicht gegangen. Da ich aber im Moment wirklich gut drauf bin, wollte ich gerne hin. Mein Mann und mein Kind 1, sind auch in der Einsatzabteilung und deshalb dabei, genauso wie meine Eltern.

Ich musste dann schon früher da sein, da ich auch die Geschenke dabei hatte. Das war aber sehr gut für mich, weil ich noch nie in der Lokation war und mich so erstmal eingewöhnen konnte. Wir haben einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen, was auch sehr gut für meinen Fluchtreflex ist. Die Gaststätte war auch sehr schön und es hat nur etwas eine halbe Stunde gedauert, dann ging es mir gut.

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Ich habe mir einen passenden Sitzplatz, in der Nähe des Ausgangs gesucht und die Rede Korrektur gelesen. Die anderen Kameraden kamen dann auch nach und nach. Da ich auch das Essen bestellt hatte und nun auch die Rede kannte, wusste ich was auf mich zukommt und war total entspannt.

Der offizielle Teil ging 1,5 Stunden. Dann waren alle Reden und Ehrungen vorbei und es gab Essen und danach haben wir noch gemütlich zusammen gesessen.

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Zwischendurch ist mein Handy noch baden gegangen und das Wasser lief raus, also habe ich die Bedienung damit beschäftigt Salz und eine Tüte zu suchen. Was natürlich zur allgemeinen Belustigung beigetragen hat. Auch das ich aufgestanden bin und einen mich ein fremder Mann gleich in den Arm genommen hat. Es wusste natürlich niemand, dass dies ein ehemaliger Klassenkamerad von mir war, den ich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Es ging mir einfach gut und vor lauter Glück, war ich total aufgedreht. Ich habe dann noch einen Kameraden, zusammen mit einer Freundin, auf die Wange geküsst und mit dem Salz- und Pfefferstreuer meine Wangen gekühlt. Dann wollten die anderen wissen, was ein Kamerad an seiner Jacke hängen hat, das war natürlich auch schnell von mir geklärt. Es hatten alle ihren Spaß mit mir.

Das schöne war einfach, dass mir keiner meine Aufgedrehtheit übel genommen hat und sich gefragt hat ob ich spinne, sondern sie haben sich einfach gefreut das ich dabei war und so entspannt war. Und ich bin einfach glücklich, dass es immer besser wird.

Heute gehen wir zum Gansessen und ich hoffe der Abend wird genauso schön.

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Veröffentlicht in Herz und Seele

Wie kann man nur so lustlos sein?

Es ist halb acht am Morgen und ich bin schon jetzt genervt von mir selbst. Die Kinder sind gut in die Schule gekommen und leider ohne gemütliches zusammen frühstücken. Ich bin erkältet und habe meinen Hintern heute nur mit Mühe aus dem Bett bekommen. Meine Kids trödeln morgens immer extrem rum, was mich wirklich nervt und mir meine Energie raubt. Ich hätte gerne das der Tag ruhig anfängt, wir gemeinsam frühstücken und dann jeder mit Elan in den Tag startet.

Mit Elan …. da fängt der Widerspruch eigentlich schon an.

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Veröffentlicht in Herz und Seele

Neuer Versuch die Angst zu besiegen

Meine Angststörung macht mir immer noch zu schaffen und nimmt mir teilweise wirklich die Freude am Leben. Ich bin auf Antidepressiva eingestellt, damit komme ich gut durch den Alltag und kann wenigstens wieder das Haus verlassen und auch unter bestimmten Bedingungen in den Urlaub fahren. Aber ein normales Leben ist anders. Ich habe manchmal das Gefühl das die Medikamente auch andere Empfindungen blockiert und vor allem bin ich meist müde und antriebslos. Früher war ich genau das Gegenteil. Ständig auf Achse und es musste immer was los sein.

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