Ja, ich bin genervt von diesem blöden Virus, der unser aller Leben völlig auf den Kopf gestellt hat und der fĂŒr VerĂ€nderungen gesorgt hat, die wohl die meisten von uns nicht mögen.
Ich habe leider sehr lange nichts mehr gepostet, was mir auch wirklich leid tut. Ich bin im Moment irgendwie nicht so in der Stimmung fĂŒr lange sinnvolle Texte, deshalb schreibe ich meine Gedanken und mein Tagebuch im Moment mehr Instagram in den Feed. NatĂŒrlich wĂŒrde es mich freuen, wenn ihr mir da folgt: https://www.instagram.com/dieplaudertasche/
NatĂŒrlich möchte ich auch hier wieder aktiver sein und euch vor allem endlich meine Rezepte vorstellen. Seitdem ich fast nur noch zuhause bin, bin ich nĂ€mlich noch mehr am Kochen und Backen, das geht ja im Moment vielen so und ist zumindest eine positive VerĂ€nderung die der Virus gebracht hat.
Coronablues
Aber mit den KontaktbeschrĂ€nkungen und dem Socialdistancing habe ich wirklich Probleme. Durch meine lange Zeit der Depression und Angststörung hatte ich mich lange zurĂŒckgezogen und nicht viel unternommen. Jetzt war ich gerade auf einem guten Weg, war von den Antidepressiva weg und es ging mir richtig gut. Ich war sehr aktiv und total viel unterwegs. Egal ob mit dem Wohnmobil, im Fitnessstudio, beim Tanzkurs, im Kino oder einfach mal mit Freunden ins Restaurant, ich hatte meine Lebensfreude zurĂŒck. Und durch den Virus fiel das natĂŒrlich im FrĂŒhjahr alles schlagartig weg. Das hat mich in ein richtiges Tief geworfen. Mittlerweile geht es mir zum GlĂŒck besser und ich habe mich an die Situation gewöhnt. Wir haben renoviert und machen es uns zuhause schön. Es gibt zwar immer mal Tage an denen ich nur Heulen könnte, aber im groĂen und ganzen komm ich besser Zurecht als erwartet.
Seelenverwandte oder Ideen fĂŒr eine neue Aufgabe?
Das einzige was mir richtig fehlt, ist jemand mit dem man sich ausserhalb der Familie ĂŒber alle seine Gedanken austauschen kann. Mit den man ĂŒber den Alltag, die Gedanken und vielleicht auch Ideen fĂŒr die nĂ€chste Zeit plaudern kann. Meine Freundinnen und Freunde sind irgendwie alle sehr mit sich beschĂ€ftigt und jeder Versuch mehr Kontakt mit ihnen zu haben oder ihnen eine Freude zu machen, geht ins Leere und ich habe mittlerweile keine Lust mehr meine Energie da rein zu stecken. Ich habe Lust auf was Neues. Genauso fĂ€nde ich eine neue ehrenamtliche Aufgabe, die ich von zuhause machen könnte toll. Ich bin eigentlich ehrenamtlich bei der Feuerwehr und meiner Tauschbörse tĂ€tig und diese Aufgaben machen mich auch glĂŒcklich, nur leider ruht das durch Corona im Moment alles. Irgendwie brauche ich eine neue Aufgabe oder ein neues Ziel auf das ich hinarbeiten kann. FĂŒr Ideen bin ich gerne offen. Habt ihr neue Hobbys angefangen?

Alles in allem war es heute aber ein schöner Nikolaustag mit den Kids, auch mit KontaktbeschrĂ€nkungen. Wir haben einen Weihnachtsfilm geschaut, waren mit dem Hund Gassi und haben zusammen gekocht. Und gestern Abend haben wir noch spĂ€t eine Runde mit dem Bollerwagen voll mit Geschenken gedreht und unseren Mietern kleine NikolausĂŒberraschungen vor die TĂŒr gestellt. Das macht mir immer SpaĂ, anderen eine Freude zu machen. Was habt Ihr heute gemacht?
Ich wĂŒnsche Euch einen guten Start in die neue Woche. Passt auf Euch auf.
Eure Freya

Liebe Melle,
Ja, das mit dem Coronablues kenne ich auch. Ich bin auch chronisch depressiv und eigentlich ganz gut eingestellt mit den Medikamenten – durch die erste Welle bin ich noch erstaunlich gut gekommen, aber inzwischen geht es jeden Tag etwas mehr bergab. Das liegt auch daran, dass nahezu alles, was ich mir als Skill angeeignet habe, um die depressiven Phasen direkt am Anfang anzugehen, derzeit aufgrund des Lockdown Light nicht möglich sind. Ich hoffe einfach, dass wir noch irgendwie durch Dezember und Januar kommen, aber jeder Tag wird schwerer.
Liebe GrĂŒĂe von Miriam von Nordkap nach SĂŒdkap
Liebe Miriam,
Ich verstehe dich leider nur zu gut. Nachher veröffentliche ich noch einen kleinen Beitrag zum Jahresabschluss auf meinem Blog, wĂŒrde mich freuen wenn du reinschaust. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben, vielleicht können wir uns gegenseitig unterstĂŒtzen â€ïž
Hi,
ja es ist nicht einfach, fĂŒr alle. Aber wenn man jetzt zusammen hĂ€lt und mitmacht, kommt man schnell raus aus dem Virus.
Sonst kann man spazieren gehen oder Backen. Kontakt zu anderen geht per Smartphone und Videoanrufe mit Freunden. Dann eben Kochen, was zu Hause verÀndern usw.
Halte durch es wird mal besser werden.
Liebe GrĂŒĂe
Julia
Danke fĂŒr die lieben Worte und einen guten Start ins neue Jahr
Ich weiĂ genau, wie du dich fĂŒhlst Melle, Corona an sich ist schon schlimm genug, all die Schicksale, all die Leugner, all die neuen Regeln! Ich kann es auch gar nicht mehr hören, leider stecken wir immer noch mitten drin! Und dieses allein sein, das macht mich auch immer trauriger. Ich treffe zwar durch die Arbeit immer noch regelmĂ€Ăig auf Menschen, aber das sind weder Freunde noch Menschen, denen man ehrlich sagen wĂŒrde, wie es einem geht! Auf die Frage „Wie geht’s?“ kommt deshalb immer nur ein *Gut!“, auch wenn es nicht so ist. Ich vermisse auch meinen besten Freund tierisch, er wohnt so weit weg, war vor Corona aber immer mal wieder zu Besuch in der Gegend, nun haben wir uns einmal in diesem Jahr gesehen … ich wĂŒnsche mir, dass das alles bald vorbei ist und wir wieder halbwegs normal das Leben genieĂen können!
Liebe GrĂŒĂe
Jana
Du sprichst mir so sehr aus dem Herz und ich wĂŒrde mich sehr ĂŒber mehr Kontakt mit dir freuen, wie auch immer đ Wenn du magst. FĂŒhl dich umarmt. Ich wĂŒnsche dir einen guten Start ins Jahr 2021
Liebe Freya,
schön, dass es Dir wieder besser geht. Ja, Corona verlangt von uns allen viel ab, dabei klingt es so harmlos, einfach zu Hause bleiben und ausharren. So einfach ist das aber nicht, wenn dies schon so lange vorherrscht! Und kein Ende in Sicht ist. Das macht mich mal traurig, mal sauer, mal lethargisch… mir geht’s da wie Dir. Man weiĂ garnicht so genau wohin mit sich selbst. Ich mache nun zu Hause aus etwas Sport,das macht mir SpaĂ und bringt mich auf andere Gedanken. Ansonsten bin ich halt voll am Arbeiten.
Nikolaus mit groĂen Kindern hatte nicht mehr den Zauber, den es mal hatte. Das ist aber nicht schlimm.
Liebe GrĂŒĂe, Bea.
Liebe Bea, danke fĂŒr die lieben Worte. Mittlerweile ist es Februar und mein Optimismus schwindet immer mehr. Ich bin oft traurig und nur noch genervt. Das liegt vielleicht auch am Wetter und ich hoffe das die ersten Sonnenstrahlen die Stimmung deutlich verbessern werden.
Ja, ich glaube, Corona geht uns allen mittlerweile ziemlich auf die Nerven… wer hĂ€tte im FrĂŒhjahr gedacht, dass wir uns zu Weihnachten immer noch damit rumschlagen mĂŒssen. Es hört sich aber so an, als ob ihr als Familie das Beste aus der gemeinsamen Zeit machen wĂŒrdet, wie am Nikolaustag.
Was bleibt uns auch anderes ĂŒbrig. Ich wĂŒnsche dir einen guten Start ins Jahr 2021