Das Ende einer langen Reise

Hallo Leben – hier bin ich wieder

(Vorsicht – sehr persönlich und es kann nicht jeder verstehen ;-))
2,5 Stunden Fahrt in den Vogelsberg und zurück, alleine, mit dem Golf des Sohnes, begleitet von lauter Musik des Grafen….. Für viele sicher ein gemütlicher Sonntagsausflug. Für mich eine sehr emotionale und tränenreiche Reise zurück ins Leben. Diese Fahrt war irgendwie das i-Tüpfelchen, dass mir noch gefehlt hat um sagen zu können: Ich glaube ich habe es geschafft 🙂
14 dunkle und schwere Jahre, in denen ich oft keine Kraft und keine Hoffnung auf Besserung mehr hatte, liegen hinter mir. Irgendwann habe ich angefangen zu kämpfen, weil es so einfach nicht mehr weitergehen konnte und ich endlich wieder mit meiner Familie und Freunden etwas erleben wollte. Besonders im letzten Jahr habe ich enorme Fortschritte gemacht und sehr hart an mir gearbeitet, was einige auch bemerkt haben. Der Kampf hat sich gelohnt. Ich fühle mich einfach nur glücklich und befreit, so als hätte ich einen schweren Mantel abgelegt. Ich habe wieder Lust was zu erleben und Neues zu entdecken.
Am wichtigsten sind mir nach wie vor, meine Familie und meine Freunde, denen ich einfach mal danke sagen möchte, weil sie auch in der schweren Zeit immer für mich da waren, auch wenn ich mal nicht gut drauf war. Es war sicher auch für Euch nicht immer einfach mit mir 😉 Aber ich war immer ehrlich zu euch und habe versucht Euch zu erklären was mit mir gerade schief läuft.
Ab jetzt gilt für uns alle:
Hauptsache Zeit zusammen verbringen und das Leben einfach nur genießen.
P.S.: Drückt mir die Daumen, das ich keinen Rückfall mehr bekomme, aber ich bin sehr optimistisch 😉
Nächstes Ziel: mit dem Käfer in den Vogelsberg 😊

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Meine Woche 50/17

Nach dem Stress der letzten Wochen, dachte ich es kann eigentlich nur besser werden, vor allem ab dieser Woche, wo doch mein Mann nach 4 Wochen Reha endlich wieder zu Hause ist. Aber hört der Wahnsinn nicht auf …

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Meine Woche 49/17 – Nikolaus, Feuerwehr, Advent und einfach nur Schicksal

Ich lasse gerne die Woche nochmal Revue passieren, deshalb mache ich nun immer am Wochenende einen kleinen Wochenrückblick.  Ich zeige Euch dann einfach kurz und knapp, was mich beschäftigt hat, über was ich mich freue oder auch über was ich traurig bin. Gerne auch was meine Projekte so machen. Lasst Euch einfach überraschen.

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Meine Woche 48/17 – Es kann nur besser werden …

Ich lasse gerne die Woche nochmal Revue passieren, deshalb mache ich nun immer am Wochenende einen kleinen Wochenrückblick.  Ich zeige Euch dann einfach kurz und knapp, was mich beschäftigt hat, über was ich mich freue oder auch über was ich traurig bin. Gerne auch was meine Projekte so machen. Lasst Euch einfach überraschen.

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Völlig überdreht vor Glück

Gestern war der interne Ehrenabend unserer Feuerwehr. Da ich im Vorstand bin, natürlich eine Pflichtveranstaltung für mich. Einerseits bin ich ein sehr geselliger Typ und gerne mit anderen Menschen zusammen. Aber durch die Angststörung sind genau solche Veranstaltungen immer noch Horror für mich. Wobei sich das schon tierisch gebessert hat. Zu den letzten Veranstaltungen dieser Art bin ich deshalb erst gar nicht gegangen. Da ich aber im Moment wirklich gut drauf bin, wollte ich gerne hin. Mein Mann und mein Kind 1, sind auch in der Einsatzabteilung und deshalb dabei, genauso wie meine Eltern.

Ich musste dann schon früher da sein, da ich auch die Geschenke dabei hatte. Das war aber sehr gut für mich, weil ich noch nie in der Lokation war und mich so erstmal eingewöhnen konnte. Wir haben einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen, was auch sehr gut für meinen Fluchtreflex ist. Die Gaststätte war auch sehr schön und es hat nur etwas eine halbe Stunde gedauert, dann ging es mir gut.

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Ich habe mir einen passenden Sitzplatz, in der Nähe des Ausgangs gesucht und die Rede Korrektur gelesen. Die anderen Kameraden kamen dann auch nach und nach. Da ich auch das Essen bestellt hatte und nun auch die Rede kannte, wusste ich was auf mich zukommt und war total entspannt.

Der offizielle Teil ging 1,5 Stunden. Dann waren alle Reden und Ehrungen vorbei und es gab Essen und danach haben wir noch gemütlich zusammen gesessen.

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Zwischendurch ist mein Handy noch baden gegangen und das Wasser lief raus, also habe ich die Bedienung damit beschäftigt Salz und eine Tüte zu suchen. Was natürlich zur allgemeinen Belustigung beigetragen hat. Auch das ich aufgestanden bin und einen mich ein fremder Mann gleich in den Arm genommen hat. Es wusste natürlich niemand, dass dies ein ehemaliger Klassenkamerad von mir war, den ich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Es ging mir einfach gut und vor lauter Glück, war ich total aufgedreht. Ich habe dann noch einen Kameraden, zusammen mit einer Freundin, auf die Wange geküsst und mit dem Salz- und Pfefferstreuer meine Wangen gekühlt. Dann wollten die anderen wissen, was ein Kamerad an seiner Jacke hängen hat, das war natürlich auch schnell von mir geklärt. Es hatten alle ihren Spaß mit mir.

Das schöne war einfach, dass mir keiner meine Aufgedrehtheit übel genommen hat und sich gefragt hat ob ich spinne, sondern sie haben sich einfach gefreut das ich dabei war und so entspannt war. Und ich bin einfach glücklich, dass es immer besser wird.

Heute gehen wir zum Gansessen und ich hoffe der Abend wird genauso schön.

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