Meine Woche 49/17 – Nikolaus, Feuerwehr, Advent und einfach nur Schicksal

Ich lasse gerne die Woche nochmal Revue passieren, deshalb mache ich nun immer am Wochenende einen kleinen Wochenrückblick.  Ich zeige Euch dann einfach kurz und knapp, was mich beschäftigt hat, über was ich mich freue oder auch über was ich traurig bin. Gerne auch was meine Projekte so machen. Lasst Euch einfach überraschen.

Ich habe eine wirklich vollgepackte und turbulente Woche hinter mir. Da soviel los war, sortiere ich es diese Woche mal nach Wochentagen.

Montag – Anreise der Mieter

Da die meisten meiner Pensionsgäste am Wochenende nach Hause fahren, ist Montag immer großer Anreisetag. Ausserdem muss ich dann immer Rechnungen schreiben und habe daher Montag meistens meinen Bürotag, an dem auch liegengebliebene Sachen aufgearbeitet werden.

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Ich hatte mir am Wochenende, seit langem mal wieder, Rubbellose gekauft. 1 Los war eine Niete, aber bei den 2 anderen hatte ich Glück.

Dienstag – Vorstandssitzung Feuerwehr

Der Dienstag startete mit unangenehmer Post. Die Kids waren beim Gassigehen unvorsichtig und so flatterte heute ein Brief vom Rathaus bei uns rein. Jimmy hatte leider einen Mann angesprungen und dieser hat sich beschwert. Also wir lernen aus unserer Fehlern.

Dann habe ich noch den Salat für die Nikolausfeier am Mittwoch vorbereitet. Und für den Creadienstag noch Weihnachtsbaum-Anhänger gebastelt.

Am Abend hatte ich dann meine letzte Vorstandssitzung bei der Feuerwehr. Ich bin vom Amt als Kassiererin zurückgetreten, da mir das einfach zu viel wird. Ich habe zur Zeit soviel um die Ohren und muss mich einfach mal mehr um mich kümmern. Meine Arbeit bei der Minifeuerwehr, die ich schon seit 13 Jahren mache, mache ich natürlich weiter. Denn die Arbeit mit den Kindern macht mir einfach total Spaß.

Wir haben dann noch die Weihnachtsgeschenke für die Kameraden bestellt und andere wichtigen Themen besprochen.

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Da der 5. des Monats ist, gibt es den ganzen Tag als Tagebucheintrag bei #wmdedgt.

Mittwoch – Ausrichten der Nikolausfeier in der Feuerwehr

Natürlich begann der Tag damit, dass die Kinder geschaut haben, was der Nikolaus die Stiefel gepackt hat. Auch die Geschenke der Omas waren schon dabei. Und sogar für mich gab es eine Überraschung. Ein lieber Freund hat mir einen Türkranz vor die Tür gelegt.

Morgens habe ich schon das Mittagessen für die Kids vorbereitet und Aufgaben verteilt, da ich zum Mittagessen schon nicht mehr da war. Ich musste bereits zur Feuerwehr, alles für die Nikolausfeier vorbereiten.

Wir haben dann erstmal 2 Stunden alles aufgebaut und vorbereitet. Um 16 Uhr kamen dann unsere Minifeuerwehrkinder mit den Eltern.

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Der Nikolaus kam zu Besuch und hat den Kindern Geschenke gebracht und danach hatten wir noch ein kleines Buffet mit Würstchen und Salaten vorbereitet und alle saßen gemütlich beisammen.

Die Veranstaltung gibt es schon sehr lange und die Kinder freuen sich immer sehr.

Als alle weg waren, hieß es für uns dann Aufräumen, Spülen und Putzen. Ich kam um halb neun nach Hause und war fix und fertig.

Abends kam dann diese liebe Whatsapp-Nachricht, die mich zu Tränen gerührt hat.

Liebes Minifeuerwehr-Betreuerteam,

leider war es mir nicht möglich, mich bei Euch persönlich zu bedanken.
Vielen Dank, dass ihr die Kinder mit 120 % betreut, bespaßt und so viel Freude und Enthusiasmus rüber bringt. Jeder Mittwoch ist für die Kids ein Highlight.
Sollten wir uns dieses Jahr nicht mehr sehen, wünsche ich euch eine besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch.

Macht weiter so, ihr seid Klasse.

Es ist einfach schön, wenn die ehrenamtlich Arbeit etwas Anerkennung findet.

Donnerstag – Essen gehen mit Freunden

Heute stand eigentlich nur Zimmer putzen und ein gemütlicher Abend mit Freunden auf dem Programm. Aber der Abend stand irgendwie unter einem schlechter Stern.

Der Tag lief noch ziemlich normal. Abend habe ich dann meinen Hund mit in die Gaststätte genommen, wo ich mit Freunden zum Essen verabredet war. Der lag auch ganz brav da und hat geschlafen.

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Dann habe ich mir erstmal Soße auf das T-Shirt geschmiert, was eigentlich total selten ist. Meine Freundin hat sich nach dem Essen noch einen Wein bestellt. Als die Bedienung kam, schrie sie Achtung, aber nur damit die Bedienung nicht auf den Hund tritt. Ich habe mich erschreckt und der Bedienung das Weinglas in der Hand kaputt gehauen. Das war eine Schweinerei kann ich Euch sagen. Meine Freundin und ich waren voller Wein und was noch viel Schlimmer war, mein Hund hat den Wein und die Scherben abbekommen.

Wir hatten natürlich die voller Aufmerksamkeit aller Tische und die dachten sicher der Hund war an dem Chaos Schuld. Wir haben dann erstmal Scherben eingesammelt, Tisch und Boden gewischt und Jimmy einigermaßen abgetrocknet. Der arme wusste gar nicht wie im geschieht. Zum Glück hatte nur ich ein paar kleinere Schnittwunden und Jimmy hat sich nicht verletzt.

Als wir ein wenig getrocknet waren, haben wir bezahlt und wollten nach Hause laufen. Passend zum Tag, ohne Regenschirm im Regen. Zu Hause hat mir dann meine Tochter geholfen erstmal Jimmy zu Baden, da er total nach Wein gestunken hat.

Auf nächtliche Badeaktionen kann ich gerne verzichten. Der Hund war dann also sauber, fast trocken und ich denke durch den Alkohol komisch drauf. Denn der Dussel hat sich dann am Katzenklo bedient und stank wie die Pest. Also durfte er gleich nochmal in die Wanne. Das fand er dann glaube nicht mehr witzig und hat etwas verwirrt geschaut. Um 23.30 Uhr waren wir dann mit unseren Badeaktionen durch und sind nur noch ins Bett gefallen.

Freitag – Übungsabend in der Feuerwehr

Heute stand wieder Putzen auf dem Programm. Abends wollte ich eigentlich zum Übungsabend, dass kam dann aber anders.

Meine Tochter hatte heute ihre erste Fahrstunde und war total aufgeregt. Das hat mich total an mich, bei meiner ersten Fahrstunde erinnert. Danach war sie pitschnass geschwitzt und konnte erstmal Duschen.

Nach dem Duschen hatte sie auch noch ihren ersten Tag bei ihrem neuen Nebenjob. Ich habe sie dann dort hingefahren. Da ich nicht genau wusste, wann ich sie wieder abholen muss, bin ich dann nicht zum Übungsabend, sondern habe meinen Sohn alleine gehen lassen.

Abends hat mich meine Tochter dann angerufen, ich könne sie abholen und sie hätte eine Überraschung für mich. Die Überraschung stand dann direkt neben ihr, in Form eines Mädchens, dass genauso alt war wie meine Tochter. Ich habe sie aber nicht erkannt, bis meine Tochter mich aufgeklärt hat.

Mein Mann und ich waren vor 4 – 5 Jahren Ersthelfer bei einem sehr schlimmen Unfall, bei dem ein betrunkender Autofahrer zwei Mädchen, die genauso alt waren, wie meine Tochter, umgefahren hat. Mit einem Straßenschild haben dabei beide Mädchen die Beine aufgeschnitten bekommen. Das eine Mädchen beide Beine direkt am Fuss. Der Unfall war damals wirklich sehr schlimm. Die Schreie der Mädchen und das viele Blut waren noch lange in unserem Kopf.

Und genau dieses Mädchen, dass ich damals im Arm gehalten und ihr die Beine abgedrückt habe, stand nun total nervös vor mir. Sie war sehr aufgeregt auf mich zu treffen. Die beiden kamen bei der Arbeit durch Zufall auf das Thema und meine Tochter hat ihr erzählt, dass ihre Eltern ihr damals geholfen haben. Das Mädchen, wollte mich dann unbedingt sehen und sich nochmal persönlich bedanken.

Das fand ich eine wirklich emotionale Begegnung. Seitdem muss ich wieder viel an diesen Tag denken.

Samstag – Spieleabend mit Freunden

Am Samstag war ich mit meinen Eltern auf einem Bauernhof zum Adventsmarkt. Der Markt war klein aber fein. Und nun habe ich stolze Besitzerin eines Löffelrings 😉

Danach bin ich nochmal zur Givebox, da diese heute das letzte Mal geöffnet war vor der Winterpause. Nächstes Wochenende räumen wir auf und dann geht es erst im Frühjahr wieder weiter.

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Am Abend hatten wir dann Freunde zum Spieleabend eingeladen und vorher haben wir uns etwas vom Italiener bestellt. Der hat uns dann über eine Stunde warten lassen.

Sonntag – Weihnachtsbasar und Helfen am Feuerwehrstand

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Der Tag begann erstmal mit Schnee räumen, da es auch bei uns mal Schnee gab. Die Jungs fanden es Klasse und haben bei der ganzen Nachbarschaft gleich mitgeräumt.

 

Am Sonntag habe ich mich dann Mittags mit Freunden auf den Weg zum Adventsbasar gemacht. Dort hatten wir auch einen Stand von der Minifeuerwehr, an dem wir die selbstgebastelten Weihnachtsbaum-Anhänger aus Feuerwehrschlauch verkauft haben.

Als ich durchgefroren war, bin ich dann nach Hause, habe den Kamin angemacht und es mir auf der Couch gemütlich gemacht.

Habe dann nochmal mit meinem Mann telefoniert. Er hatte am Tag zuvor sehr starke einseitige Kopfschmerzen und da das völlig untypisch für ihn ist, hatten wir Bedenken, dass es evtl. Voranzeichen eines Schlaganfalls sein könnten. Da er sowieso noch in Reha ist, war er dort nochmal beim Arzt. Es könnte auch nur ein Nerv gewesen sein, wenn es nochmal vorkommt, muss es untersucht werden. Wieder eine neue Sorge.

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, mag ich Blogaktionen sehr gerne. Deshalb bin ich natürlich gerne beim Samstagsplausch, beim Wochenglück , WiB und beim Sonntagsglück dabei.

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit

Eure Plaudertasche

Freya

 

 

 

 

32 Kommentare zu „Meine Woche 49/17 – Nikolaus, Feuerwehr, Advent und einfach nur Schicksal“

  1. oh, da wart ihr ja voll eingespannt! Ich kenne das, mein Mann ist auch bei der Feuerwehr 😉 – wir haben mittlerweile auch Weihnachtsmarkt, Nikolausfeier und Jahresabschluss-Feier hinter uns. Anstrengend aber der Zusammenhalt ist auch echt schön.

  2. Ein wunderbarere Rückblick 😉
    Da haste ja doch einiges erlebt, wie man schön erkennen kann ^^.
    Bei mir läuft derzeit nur noch „Arbeit, Arbeit, Arbeit“. Kein Wunder, bei 38 Krankmeldungen derzeit. Kaum kommt mal einer wieder, sind zwei neue Krank -,-

    Alles liebe

  3. Eine wirklich spannende Woche, vor allem das Erlebnis am Freitag hat mich wirklich nachdenklich gemacht. So toll, dass es so engagierte Helfer gibt.
    Ich wünsche dir nun eine entspannte Adventszeit!
    VG Juli

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