Veröffentlicht in Herz und Seele, Hexe on tour

Versuch gegen die Angst und unser neues Hobby- Wohnmobil fahren

Warum bis später warten?

Seit einigen Jahren schon haben mein Mann und ich den Traum, später mal, wenn mein Mann in Rente ist, und die Kinder groß sind, mit dem Wohnmobil Europa zu erkunden. Durch meine Angststörung und Depression habe ich aber schon soviel an Lebenszeit und Freude verloren, dass ich nun, wo ich auf dem Weg der Besserung bin, auch endlich leben und vor allem etwas erleben möchte.

Jahrelang habe ich nur unter großer Anstrengung, überhaupt das Haus verlassen können. Einkaufen war keine Freude, so wie früher, sondern der Horror schlechthin. Teilweise konnte ich gar keinen Supermarkt mehr betreten, dass haben dann mein Mann und die Kinder übernommen. Auch Auto fahren oder selbst spazieren gehen waren eine Qual. Aber das alles erzähle ich Euch ja in meiner Rubrik Herz und Seele. Nun aber habe ich den Entschluss gefasst, endlich wieder was zu erleben und neue Orte zu erkunden. Da mir das mit dem Auto immer noch schwer fällt, je nachdem wie ich drauf bin, möchten wir uns nun den Traum unserer Rente, doch schon früher erfüllen und ein Wohnmobil kaufen.

Alt, aber bezahlt

Wir haben uns ein wenig Geld zur Seite gelegt und auch durch den Verkauf der Sachen aus der Minimalismus Challenge kamen noch ein paar Euro dazu, so dass wir uns nun endlich diesen Traum erfüllen möchten. Denn auf was soll man denn immer warten? Wer weiß wie es uns in ein paar Jahren geht, also starten wir nun durch. Natürlich können wir das Wohnmobil erstmal nun am Wochenende oder im Urlaub nutzen, aber das ist doch schonmal ein Anfang. Vor allem kann es ja auch sein, dass uns das ganze dann doch nicht gefällt und wir uns andere Sachen für die Rente überlegen müssen 😉

Die Suche war Nervenaufreibend

Wir haben über verschiedene Händler und Internetportale nach einem bezahlbaren Wohnmobil gesucht, aber die Suche war gar nicht so einfach. Zumindest wussten wir was wir wollten:

– mind. 5 Sitzplätze mit Gurten
– 5 Schlafplätze
– sep. Dusche
– WC
– mind. 100 PS Motor
– unter 200.000 km
– klein und wendig
– es sollte alles funktionieren
– TÜV
– Alkoven
– evtl. Solar

Wir dachten das wären nicht so hohe Ansprüche, aber das waren Sie anscheinend doch. Denn oftmals waren es nur 4 Sitzplätze, es gab große Mängel oder es waren definitiv Betrüger.

Viele schwarze Schafe auf dem Wohnmobilmarkt

Ich frage mich manchmal was die Menschen davon haben, sich als andere Personen auszugeben und zu versuchen ein Fahrzeug, dass sie gar nicht haben zu verkaufen. Auf solche Zeitgenossen sind wir ein paar Mal gestoßen. Der einzige Schaden, den wir hatten, war zum Glück nur die Enttäuschung, dass es das Wunschfahrzeug gar nicht gibt, aber das war einfach sehr demotivierend.

Dann hatten wir endlich einen Besichtigungstermin, aber über 3 Stunden von uns weg. Mein Mann ist extra mit einem Freund zusammen losgefahren, weil sie das Fahrzeug, wenn alles passt gleich mitbringen wollten. Es hatte nur noch vorher einen TÜV Termin. Beim TÜV ging es ohne Probleme durch, aber mein Mann hat dann doch einige Mängel gefunden, die so nicht in der Anzeige standen. Der Höhepunkt war dann aber, das die Mitarbeiter der Firma, am Vormittag angeblich die Heizung kaputt gemacht haben. Trotzdem wollte er vom Preis nicht runtergehen. Gescheitert ist der ganze Kauf aber dann entgültig, als es zum Kaufvertrag kam. Da wollte der Verkäufer weniger reinschreiben, als es kosten sollte, so dass wenn wir das Wohnmobil zurückgegeben hätten wir natürlich auch weniger Geld bekommen hätten. Da war dann der Punkt erreicht, dass mein Mann die Schnauze voll hatte und nach Hause gefahren ist.

Endlich fündig geworden

Nur wenige Tage später tauchte dann eine neue Anzeige auf, die zu passen schien. Das Wohnmobil hat genug Sitz- und Schlafplätze, Solar, nur 3,5 t, so dass auch unsere Kids es fahren dürfen. Das einzige was fehlt, ist die grüne Plakette. Aber da drücken wir gerne ein Auge zu, da wir sowieso nicht in die Städte damit fahren wollen.

Der Händler war sehr nett und wirklich fair. Die Vorbesitzer haben das Wohnmobil wirklich gepflegt und wir haben eine komplette Historie des Fahrzeugs.

Darf ich vorstellen, unser Wohnmobil Hexe:

Die kleine Hexe hat nun eine eigene Kategorie auf meinem Blog und ich werde euch immer mal berichten, was die kleine Hexe so macht und wo wir mit ihr waren.

Eure Neu-Wohnmobilistin

Plaudertasche

Veröffentlicht in Kaffeeklatsch, Tagebuch

Blogparade: Urlaubszeit , die schönste Zeit des Jahres

Urlaubszeit, die schönste Zeit des Jahres …

… das denkt und wünscht sich jeder, aber oftmals sieht es anders aus. Die meisten freuen sich auf die Ferien und den Urlaub mit der Familie. Doch 24 Stunden am Tag zusammen zu sein, kann auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Oftmals gibt es unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche an einen erholsamen Urlaub.

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Wochenende in Bildern 22./23.07.2017

Gerne zeige ich Euch heute wieder Bilder von meinem letzten Wochenende. Auch wenn das Wetter durchwachsen war und es nachts immer sehr stark gewittert hat, hatten wir wirklich ein super Wochenende. Und das lag definitiv an den lieben Menschen, mit denen wir es verbracht haben. Wir haben von Freitag bis Sonntag jeden Tag etwas mit unseren Freunden unternommen und es war einfach super schön.

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#wib 01./02.04.2017 Schritte gegen die Angst 

Für mich war das letzte Wochenende ein besonderes Wochenende, weil ich auf meinem Weg auf dem Kampf gegen die Angst einen großen Schritt voran gegangen bin. Urlaube und Ausflüge fallen mir leider immer noch sehr schwer und sind sehr anstrengend für mich. Aber ich möchte endlich wieder mehr unternehmen und wieder aktiv am Leben teilnehmen und auch mehr mit den Kids unternehmen. So kam es, dass wir einen Ausflug zum Edersee gemacht haben. Das letzte Mal war ich hier ca. vor ca. 12 Jahren. Also haben wir die Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht.

Auf der Anfahrt mussten wir kurz auf dem Standstreifen stehen bleiben, da der Wohnwagen auf einmal Geräusche gemacht hat, als würden wir nur noch auf der Achse fahren. Bei Sowas bekomme ich eigentlich sofort Panik, aber diesmal ging es wirklich gut. Es war „nur“ das Stützrad, dass runtergerutscht war und jetzt auf der Strasse schliff. Also hat mein Mann es kurzerhand abgeschraubt und ins Auto geworfen. Schon konnte die Fahrt weiter gehen und ich war beruhigt.

Am Campingplatz habe ich mich gleich wohl gefühlt. Wir hatten einen schönen Platz direkt am See und die Sanitäranlagen waren auch sauber und alles da was man so braucht. Für die Kinder gibt es auch einiges zu entdecken. Was wünscht man sich mehr. Sogar meine Givebox, die ich zu Hause betreibe hat mich bis hierher verfolgt. Denn hier gibt es sowas auch in klein und das freut mich sehr.


Wir haben uns dann erstmal umgesehen und Jimmy hat ein Bad am Hundestrand genommen.


Abends sind wir dann im Appelbaum gemütlich essen gegangen. Plötzlich wurden wir von Gewitter und Hagel überrascht. Auf der Heimfahrt war die ganze Strasse weiß. Doch gut, dass wir uns beim Reifenwechsel an die Regel von O bis O gehalten haben.


Am nächsten Tag waren wir an der Sommerrodelbahn, dort gibt es auch noch vieles anderes für die Kids zu sehen.


Zu Mittag gegessen haben wir dann im Fischhaus. Dort gibt es eigenen Fisch, frisch gegrillt und wirklich sehr lecker …


Sogar unsere Fellnase hat Fisch und frisches Wasser gebracht bekommen und danach in der Sonne gelegen und die Fische beobachtet.


Aber die kleine Schnauze stellt eh alles auf den Kopf, was man an diesem Haus, dass wir danach noch besucht haben, super sehen kann.


Am Sonntag, waren wir dann in einem alten Bahnhof. Dort gibt es ein Pfannkuchenhaus, indem wir zu Mittag gegessen haben. Die Idee ein Restaurant in den Bahnhof zu machen, finde ich wirklich sehr schön.

Wir haben die Ruhe und Erholung sehr genossen und ich bin überglücklich, dass es mir zur Zeit so gut geht. Ich finde gar keine Worte dafür, wie schön es ist, endlich wieder etwas mit den Kindern zu unternehmen.


In der Zeit am Wohnwagen habe ich auch nicht geschlafen, so wie früher, sondern gelesen. Zur Zeit lese ich das Buch „Das Glücksprojekt“. Vielleicht sollte ich in meinem Blog ein Glückstagebuch einführen, dass wäre doch eine schöne Idee. Was meint ihr?

Eure überglückliche

Freya

P.S.: Ihr möchtet wissen, was andere am Wochenende gemacht haben, dann schaut doch mal bei der Blogparade von geborgen wachsen rein. Ich finde die Beiträge immer sehr interessant.

Veröffentlicht in Tagebuch

#wib Wochenende in Bildern 18./19.03.17

Montag … leider ist das Wochenende schon wieder vorbei und die neue Woche startet. Heute ist kalendarischer Frühlingsanfang, auch wenn es beim Blick aus dem Fenster nicht danach aussieht. Etwas ganz besonderes gibt es heute auch: Tag und Nacht sind heute gleich lang. Das ist nur heute und am Herbstanfang so.

Gerne möchte ich Euch ein paar Bilder von unserem Wochenende zeigen. Bei der Aktion #wib von geborgen wachsen bin ich gerne wieder dabei und ich schaue mir immer gerne an, was die anderen am Wochenende gemacht haben. „#wib Wochenende in Bildern 18./19.03.17“ weiterlesen