Wochenglück 42/26 – Zwischen Krankenhauschaos, Wollglück und einer kleinen Auszeit

Manche Wochen haben es wirklich in sich. Da nimmt man sich vor, alles ein bisschen ruhiger angehen zu lassen, und dann kommt das Leben mit seinen ganz eigenen Plänen um die Ecke.

Genau so war es bei uns in dieser Woche.

Zwischen Krankenhausbesuchen, Sorgen um die Familie, dem ganz normalen Alltagswahnsinn und meinem neuen Hobby war irgendwie alles dabei. Und zwischendurch wussten wir nicht einmal, ob wir unsere geplante kleine Auszeit mit dem Wohnmobil überhaupt antreten können.

Aber zum Glück gab es auch wieder diese kleinen Glücksmomente, die mich daran erinnern, wie wichtig es ist, zwischendurch einfach mal durchzuatmen.

Also schnappt euch eine Tasse Kaffee oder Tee und macht es euch gemütlich. Ich nehme euch wieder mit durch meine Woche. ❤️

Zwischen Krankenhäusern, Sorgen und dem ganz normalen Wahnsinn

Kennt ihr diese Wochen, in denen gefühlt alles auf einmal kommt? In denen das Telefon ständig klingelt, man von einem Termin zum nächsten fährt und irgendwann gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht?

Genau so eine Woche liegt hinter uns.

Mein Schwiegervater liegt im Krankenhaus und so gehörten in den vergangenen Tagen viele Krankenhausbesuche zu unserem Alltag. Natürlich macht man sich Sorgen, versucht zu helfen, Dinge zu organisieren und irgendwie nebenbei auch noch den eigenen Alltag am Laufen zu halten.

Und als hätten wir nicht schon genug Aufregung gehabt, wollte am Donnerstag auch noch meine Schwiegermutter einen Rettungswagen.

Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, wie es uns da ging.

Zum Glück durfte sie am Freitag wieder nach Hause und mein Schwiegervater ist inzwischen in der Geriatrie erst einmal gut versorgt. Das nimmt uns zumindest ein bisschen von der Anspannung.

Trotzdem haben diese Tage ganz schön an unseren Nerven gezerrt.

Eigentlich wollten wir das Wochenende mit unserem Wohnmobil verbringen. Aber bis Freitagmittag wussten wir überhaupt nicht, ob wir losfahren können.

Und irgendwann haben wir beide gemerkt, dass wir dringend einmal rausmüssen.

Einfach ein bisschen Abstand gewinnen. Andere Dinge sehen. Nicht ständig an Krankenhäuser, Termine und Sorgen denken.

Denn auch wenn man für seine Familie da sein möchte, darf man dabei sich selbst nicht ganz vergessen.

Manchmal muss man eben erst wieder neue Kraft sammeln, um anschließend für andere da sein zu können.

Dinkelsbühl – unsere kleine Auszeit fürs Herz 🚐❤️

Und so ging es für uns am Freitag doch noch mit dem Wohnmobil nach Dinkelsbühl.

Ach, ich liebe dieses Städtchen einfach!

Es gibt Orte, die besucht man einmal, findet sie wunderschön und fährt irgendwann vielleicht wieder hin. Und dann gibt es Orte, zu denen man immer wieder zurückkehren möchte.

Dinkelsbühl gehört für uns definitiv zur zweiten Kategorie.

Diese wunderschöne historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen, den hübschen Häusern und den vielen liebevoll geführten Geschäften hat einfach einen ganz besonderen Charme.

Mittlerweile waren wir schon so oft dort, dass wir sogar unsere Lieblingsgaststätte gefunden haben. Und natürlich haben wir es uns auch diesmal wieder richtig gut schmecken lassen.

Überhaupt liebe ich es, wenn man im Urlaub einfach mal die Zeit vergessen kann. Gemütlich durch die Altstadt schlendern, hier und da in ein Geschäft schauen, etwas Leckeres essen und zwischendurch einfach die Atmosphäre genießen.

Kein großer Plan, kein Termindruck und vor allem kein ständiger Blick auf die Uhr.

Genau das haben wir nach dieser Woche gebraucht.

Und natürlich musste ich auch wieder ein paar Fotos machen. Schließlich gibt es in Dinkelsbühl an jeder Ecke etwas Schönes zu entdecken.

Ein historischer Buchladen und das Glück zwischen alten Büchern 📚

Wer mich kennt, weiß, dass ich an keinem Buchladen vorbeikomme, ohne wenigstens einen kurzen Blick hineinzuwerfen.

Wobei das mit dem „kurz“ bei mir ja immer so eine Sache ist. Mein Mann kennt das mittlerweile. 😂

Und Dinkelsbühl ist für eine kleine Leseratte wie mich wirklich ein gefährliches Pflaster. Schließlich gibt es dort gleich mehrere Buchhandlungen.

Diesmal habe ich mir einen ganz besonderen historischen Buchladen genauer angeschaut.

Ich liebe solche Geschäfte!

Zwischen aktuellen Romanen und einer großen Auswahl an Zeitschriften entdeckt man dort auch ältere Bücherschätze. Bücher, die vielleicht schon viele Jahre auf dem Buckel haben und trotzdem darauf warten, von jemandem entdeckt zu werden.

Ich finde, solche Buchläden haben einfach eine ganz eigene Atmosphäre.

Während man in großen Geschäften oft gezielt nach einem bestimmten Titel sucht, möchte ich in diesen kleinen, besonderen Läden am liebsten stundenlang stöbern.

Ein bisschen hier schauen, dort einen Buchrücken lesen und sich fragen, welche Geschichten wohl zwischen all diesen Seiten stecken.

Für mich ist das tatsächlich ein kleines Stück Glück.

Von der Büchereule zur Wollsammlerin? 🧶

Aber diesmal hatten es mir nicht nur die Bücher angetan.

Vielleicht habt ihr es auf meinem Blog schon mitbekommen: Ich habe beschlossen, Stricken zu lernen!

Ja, tatsächlich. Kurz vor meinem 50. Geburtstag habe ich mir noch einmal ein ganz neues Hobby in den Kopf gesetzt.

Und wie beginnt eine kleine Büchereule so ein Abenteuer?

Natürlich erst einmal mit einem passenden Buch! 😂

Inzwischen habe ich meine ersten Maschen angeschlagen, rechte und linke Maschen gelernt und festgestellt, dass das mit dem Stricken gar nicht so einfach ist, wie es bei erfahrenen Strickerinnen aussieht.

Besonders meine Randmaschen und ich sind uns noch nicht immer ganz einig.

Und wenn plötzlich eine Masche von der Nadel rutscht, ist die Entspannung auch erst einmal dahin.

Aber ich lerne dazu. Masche für Masche.

Und weil man für ein neues Hobby natürlich auch das passende Material braucht, musste ich in Dinkelsbühl unbedingt im Wollladen vorbeischauen.

Am heutigen verkaufsoffenen Sonntag war ich dann gleich noch einmal dort und habe erneut Wolle eingekauft.

Ich glaube, ich muss langsam aufpassen, dass neben meinen Bücherregalen nicht auch noch ein riesiges Wolllager entsteht.

Aber schöne Wolle kann doch genauso verführerisch sein wie ein schönes Buch, oder?

Was ich am Stricken schon jetzt besonders mag, ist die Ruhe, die dabei langsam entsteht. Noch muss ich bei vielen Maschen überlegen, ob ich alles richtig mache. Aber ich merke, dass mir die Bewegungen mit jeder Reihe vertrauter werden.

Und irgendwie hat es etwas unglaublich Beruhigendes, wenn aus einem einfachen Faden nach und nach etwas entsteht.

Ich glaube tatsächlich, dass das mein neues Lieblingshobby für die Herbst- und Winterzeit werden könnte.

Allerdings habe ich da noch ein kleines Problem.

Wann soll ich denn jetzt meine ganzen Bücher lesen?

Aber dafür gibt es ja zum Glück Hörbücher!

Ein gemütlicher Platz auf dem Sofa oder im Wohnmobil, ein schönes Strickprojekt auf den Nadeln und eine spannende Geschichte auf den Ohren.

Also ich finde, das klingt nach einem ziemlich perfekten Herbstabend.

Neues aus meinem Bücherregal – drei Rezensionen und ein kreativer Neuanfang 📚

Auch auf meinem Blog war diese Woche wieder einiges los.

Trotz des ganzen Trubels habe ich tatsächlich vier neue Beiträge veröffentlicht. Drei Buchrezensionen und einen ausführlichen Beitrag über mein neues Strickabenteuer.

Und weil ich weiß, dass viele von euch meine persönlichen Buchvorstellungen genauso lieben wie ich das Lesen, möchte ich euch die Beiträge natürlich auch in diesem Wochenglück noch einmal vorstellen.

Tietjen sucht das Weite – mit dem Wohnmobil auf Entdeckungsreise

Den Anfang machte „Tietjen sucht das Weite“ von Bettina Tietjen.

Dieses Buch habe ich auf einer unserer Wohnmobiltouren in einem kleinen Buchladen entdeckt. Und natürlich musste es mit!

Es hat mich anschließend auf unserer Ostseetour begleitet und mir als begeisterter Camperin richtig viel Freude gemacht.

Bettina Tietjen erzählt darin von ihren Campingabenteuern, besonderen Begegnungen und den kleinen und großen Überraschungen, die das Reisen mit sich bringt.

Da ich auch ihre Fernsehsendung „Tietjen campt“ gerne schaue, war das Buch genau das Richtige für mich.

Als alter Campinghase habe ich mich an vielen Stellen wiedergefunden und musste immer wieder schmunzeln.

Ein schönes, kurzweiliges Buch für alle, die das Reisen lieben.

Und morgen ein neuer Tag – ein Buch, das mich sehr berührt hat

Deutlich emotionaler wurde es bei „Und morgen ein neuer Tag“ von Claire Alexander.

Die Geschichte einer Frau, die seit Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen hat, hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt.

Denn wer meine Geschichte kennt, weiß, dass ich selbst viele Jahre mit einer Angststörung gelebt habe.

Beim Lesen wurde mir noch einmal bewusst, wie sehr Ängste das eigene Leben einschränken können. Aber auch, wie viel Kraft es braucht, sich Schritt für Schritt wieder ein Stück Freiheit zurückzuerobern.

Und gerade an diesem Wochenende, als wir wieder ganz selbstverständlich mit unserem Wohnmobil unterwegs waren, musste ich daran denken, wie viel sich in meinem Leben inzwischen verändert hat.

Heute kann ich wieder reisen, neue Orte entdecken und das Leben genießen.

Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Hör auf dein Herz, auch wenn es stolpert – mitten im Leben

Und dann war da noch „Hör auf dein Herz, auch wenn es stolpert“ von Heike Abidi.

Ihr wisst ja, dass ich besonders gerne Geschichten über Frauen mitten im Leben lese.

Und da mein 50. Geburtstag inzwischen immer näher rückt, war dieses Buch natürlich genau mein Thema.

Besonders neugierig gemacht hat mich die Idee einer Agentur fürs Zuhören.

Denn manchmal habe ich selbst das Gefühl, dass ich ständig anderen Menschen zuhöre, während für meine eigenen Gedanken oft nicht so viel Platz bleibt.

Vielleicht war das damals auch einer der Gründe, warum ich angefangen habe zu bloggen.

Hier kann ich meine Gedanken aufschreiben, Geschichten erzählen und einfach das loswerden, was mich beschäftigt.

Das Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen und mich wieder einmal daran erinnert, dass es auch mitten im Leben noch jede Menge Möglichkeiten für Veränderungen und Neuanfänge gibt.

Stricken lernen – mein neues kreatives Abenteuer

Und natürlich durfte auch mein neues Hobby auf der Plaudertasche nicht fehlen.

In meinem Beitrag „Stricken lernen als Anfänger – mein Start mit Wolle, Nadeln und einem Buch“ erzähle ich euch ausführlich von meinen ersten Versuchen mit den Stricknadeln.

Von den ersten Maschen über kleine Fehler bis hin zu meinen Plänen für die nächsten Strickprojekte.

Ich bin gespannt, wohin mich dieses neue kreative Abenteuer noch führen wird.

Und vielleicht gibt es ja unter euch auch einige begeisterte Strickerinnen, die mir den einen oder anderen Tipp geben können.

Manchmal braucht es gar nicht viel zum Glück ❤️

Wenn ich jetzt auf diese Woche zurückblicke, dann war sie sicherlich nicht einfach.

Es gab viele Sorgen, anstrengende Tage und Momente, in denen wir uns einfach nur ein bisschen Ruhe gewünscht haben.

Aber es gab eben auch die schönen Dinge.

Die Erleichterung darüber, dass meine Schwiegereltern erst einmal versorgt sind.

Die Freude darüber, dass wir doch noch mit unserem Wohnmobil losfahren konnten.

Die gemütlichen Stunden in Dinkelsbühl, das leckere Essen, die kleinen Geschäfte und die Freude über meine neuen Wollschätze.

Und natürlich meine Bücher, die mich auch in dieser Woche wieder auf ganz unterschiedliche Gedankenreisen mitgenommen haben.

Vielleicht ist genau das für mich Wochenglück.

Nicht, dass immer alles perfekt läuft oder jeder Tag voller Sonnenschein ist.

Sondern dass man auch in einer schwierigen Woche noch Momente findet, die einem guttun und neue Kraft schenken.

Dinkelsbühl – ein Ort, an den wir immer wieder zurückkehren

Es gibt einfach Orte, an die man immer wieder gerne zurückkehrt.

Für uns gehört Dinkelsbühl definitiv dazu.

Mittlerweile kennen wir schon einige Ecken dieser wunderschönen Altstadt, haben unsere Lieblingsgaststätte gefunden und trotzdem gibt es bei jedem Besuch wieder etwas Neues zu entdecken.

Ich liebe es, ganz gemütlich durch die kleinen Gassen zu schlendern, in den hübschen Geschäften zu stöbern, zwischendurch lecker essen zu gehen und einfach mal die Zeit zu vergessen.

Gerade nach dieser anstrengenden Woche haben wir die Stunden dort besonders genossen.

Dafür muss man manchmal gar nicht weit wegfahren. Es braucht weder eine lange Reise noch ein großes Abenteuer.

Manchmal reicht schon ein Wochenende mit dem Wohnmobil an einem Ort, an dem man sich einfach wohlfühlt.

Und wisst ihr was? Ich glaube, genau deshalb werden wir auch weiterhin immer wieder nach Dinkelsbühl fahren.

Jetzt bin ich aber neugierig auf euch!

Habt ihr auch so einen Lieblingsort, an den ihr für einen kleinen Kurzurlaub immer wieder gerne zurückkehrt? Einen Ort, der euch besonders am Herzen liegt, an dem ihr abschalten könnt und euch vielleicht sogar schon ein bisschen zu Hause fühlt?

Verratet mir doch in den Kommentaren, wohin es euch immer wieder zieht. Vielleicht entdecken wir dabei ja sogar das eine oder andere neue Ziel für unsere nächsten Wohnmobiltouren.

Ich freue mich auf eure Tipps und wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Eure Freya ❤️

P.S.: Gerne bin ich diese Woche beim Samstagsplausch und WiB dabei.

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Author: Die Plaudertasche

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