Veröffentlicht in Minimalismus

Minimalismus-Challenge

Ich bin schon länger daran zu Hause auszumisten. Bei uns hat sich einfach Zuviel angesammelt und das muss reduziert werden. Im Internet habe ich nachgelesen, dass ein deutscher Durchschnittsbürger im Schnitt an die 10.000 Dinge besitzt, die er im Haus verstauen muss. Ich habe das Gefühl bei uns ist es mehr, deutlich mehr. Vielleicht weil wir 5 Personen sind oder weil wir alles sammeln und für später aufheben. Damit ist jetzt Schluss …

Camping ist Minimalismus auf Zeit

Meine Familie und ich sind leidenschaftliche Camper. Wir haben einen Wohnwagen und einen festen Platz am See. Dort hat man immer nur das nötigste, was man eben wirklich braucht. Jede Sache hat einen festen Platz und man beschäftigt sich einfach mit dem was da ist. Geht viel mehr Spazieren und ist in der Natur. Trifft sich mit Freunden, spielt etwas oder liest ein Buch. Man braucht nicht überlegen, welchen Topf oder welche Schüssel man benutzt, denn es gibt nur eine in jeder Größe. Ob mir da etwas fehlt? NEIN, es fehlt mir nichts. Im Gegenteil ich fühle mich einfach viel freier und glücklicher mit weniger unnützen Kram um mich herum. Und diese Zufriedenheit und Ordnung möchte ich nun auch in meinem Haus erreichen. Schritt für Schritt, nicht holterdiepolter.

Minimalismus auf meine eigene Art

Ein „richtiger“ Minimalist werde ich so schnell sicher nicht werden. Aber ich möchte einfach bewusster einkaufen und dem horten von unnützen Sachen entgegen wirken. Freiwillige Einfachheit, dass hört sich toll an. Und wir leben wirklich in einer Überflussgesellschaft, in der wir oft den Sinn für die wirklich wichtigen Dinge verlieren. Ich werde mich nun mit den Sachen die ich habe und denen die ich kaufe mehr auseinander setzen.

Definition Minimalismus (Wikipedia): Einfaches Leben (englisch simple living), auch freiwillige Einfachheit (engl. Voluntary simplicity), Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Menschen versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.

Kauf-Nix gehört dazu

Ich bin zwar nicht kaufsüchtig, aber ich neige zu Spontankäufen. Ich denke das tut aber fast jeder. Wenn ich was schönes sehe, dann muss ich es haben. Sei es das neue Windlicht oder der 159. Pulli. Damit ist es nun vorbei, denn bei meiner persönlichen Minimalismus-Challenge werde ich nun zum einen Ausmisten und zum anderen nichts mehr kaufen was ich nicht wirklich brauche. Was bringt es, wenn ich versuche mich von Sachen, die ich nicht brauche trenne und dann wieder andere horte. Also kommt erstmal nichts mehr unbedacht ins Haus.

  • keine neue Kleidung, außer natürlich für die Kids, die wachsen da schnell raus
  • keine Deko
  • keine Elektroartikel für den Freitzeitbereich
  • keine Bastelartikel, die ich tausendfach habe
  • keine Gegenstände, die ich nicht wirklich brauche
  • Pflege- und Kosmetikartikel erst, wenn der Vorrat aufgebraucht ist
  • Lebensmittel sind natürlich erlaubt, aber keine unnützen Vorräte
  • Geschenke dürfen auch gekauft werden, sonst wäre Weihnachten für die Kids etwas seltsam 😉

Überflüssiges Ausmisten

Das wird die Hauptaufgabe der Challenge werden. Ich entrümple schon länger das Haus. Wir haben bereits kistenweise zu kleine Kinderklamotten verschenkt. Auch meinen Kleiderschrank habe ich deutlich reduziert. Die Kinder haben ungenutztes Spielzeug verschenkt. Es ist so schön, wenn nicht mehr alles vollgestopft ist und ungenutzter Krempel alles belagert. Wir sind also auf einem guten Weg, aber nun soll es einen zusätzlichen Anreiz geben und zwar diese Challenge. Ich will …

  • jeden Tag einen Gegenstand aus meinem Leben entfernen
  • genau überlegen, brauche ich das Ding
  • wissen macht es mich glücklich oder ist es nützlich für mich
  • entscheiden möchte ich es behalten oder kann es weg

Entrümpel Tagebuch

Ihr könnt mich beim Ausmisten begleiten. Ich werde jeden Tag unter der Kategorie Minimalismus ein Bild von dem Gegenstand posten, der an diesem Tag mein Leben für immer verlässt. Dazu gibt es immer Infos:

  • Was?
  • Warum?
  • Wohin?

Beim wohin kann es sein, dass ich es verkaufe, verschenke oder wegwerfe. Manche Sachen werde ich sicher auch auf meinem Blog verlosen. Ich bin selbst schon gespannt, was alles mein Leben verlassen wird. Vielleicht kann ich meine Familie anstecken und sie machen auch mit, was mich natürlich sehr freuen würde. Dann kann es sein, dass zusätzlich auch noch Sachen meiner Kids das Haus verlassen.

Auch Lust auf die Challenge?

Sehr gerne könnt Ihr Euch der Challenge anschließen. Mit ein paar Mitstreitern wird es sicher noch interessanter und man kann sich gegenseitig motivieren. Ihr könnt jeden Tag in den Kommentaren Euren „Unnützen Gegenstand des Tages“ vorstellen und wenn ihr einen eigenen Blog habt auch gerne den Beitrag dazu verlinken.

Mit dem passenden Lied, dass ich durch Zufall entdeckt habe, ziehe ich nun jeden Tag durchs Haus und schaue was gehen darf. Das Lied passt wie die Faust aufs Auge. Ich bin auf jeden Fall hochmotiviert.

Eure Plaudertasche

Freya

 

Autor:

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