Das Buch habe ich nicht gesucht, aber es hat mich gefunden.
Ich bin jetzt Mitte 40, die Kinder sind erwachsen und die zwei ältesten Kinder wohnen nicht mehr zu Hause. Spätestens da ist glaube ich der Moment, an dem man sich Gedanken macht. Gedanken was jetzt die Aufgabe ist, wenn es nicht mehr die Erziehung der Kinder ist.
Ich persönlich mache mir aber schon lange Gedanken über den Sinn des Lebens. Und als meine Tochter mir das Buch von John Strelecky geschenkt hat, war mir noch nicht bewusst, wie sehr mir dieses Buch aus der Seele spricht. Ich habe es ehrlich gesagt erstmal zur Seite gelegt und meine anderen Bücher gelesen, aber dann hat mir irgendwas gesagt, dass es Zeit ist es zu beginnen.
Das Buch hat nur 127 Seiten und ist eigentlich schnell gelesen, aber ich habe einige Seiten mehrmals gelesen, weil ich einfach über das was da stand nochmal nachdenken musste. In dem Buch geht es um den Sinn des Lebens oder wie John Strelecky es nennt um die Suche nach dem ZDE … Zweck der Existenz.
Das ganze Leben ist eine tolle Geschichte und wir sind selbst die Autoren. – Ja, das stimmt, aber dessen muss man sich erst einmal bewusst werden.

Klappentext „Im Cafe am Rande der Welt“
Im Leben ankommen
In einem kleinen Cafe am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Büroetage an die Meeresküste von Hawai. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mir zum Geburtstag die Fortsetzungen gewünscht. Der 2. Teil Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt hat mir wieder neue Denkanstösse gegeben, hatte aber nicht so den Wow-Effekt wie das erste Buch. Ich bin gespannt auf die weiteren Büchern:

Klappentext „Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt“
Einst war der Erzähler John ein gestresster Manager, heute führt er ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Während einer Radtour auf Hawaii erinnert sich John an den Tag vor
zehn Jahren, der sein Leben radikal verändert hat.
Damals war er zufällig auf das Café am Rande der Welt gestoßen. Und obwohl er sich an einem völlig anderen Ort befindet, Tausende Kilometer entfernt, sieht er es plötzlich wieder. In dem Café begegnet er Jessica, die unglücklich mit ihrem Leben ist. Eingebunden in ein stressiges Arbeitsleben, tut sie das, was andere von ihr erwarten, hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird zu ihrem Mentor und hilft ihr, sich auf den Sinn ihres Lebens zu besinnen.
In den Gesprächen von Jessica und John findet der Leser Antworten auf die Frage, wie man dem täglichen Hamsterrad entkommt und den Sinn des eigenen Lebens wieder entdeckt.
Eine klare Leseempfehlung für alle die dem täglichen Hamsterrad entkommen möchten und für die die einfach mehr vom Leben erwarten.
