Veröffentlicht in Tagebuch

Tagebuchbloggen November 2017

Gerne bin ich wieder beim Tagebuchbloggen #wmdedgt von Frau Brüllen dabei. An jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen dazu auf, den Tagesablauf zu posten. Das will ich nun gerne tun …

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Der Abend war lang

Unser Tagebuchbloggen fängt heute früh an, um genauer zu sein gleich um 0 Uhr. Denn wir haben ein Treffen der Egerland Jugend organisiert und sitzen noch zusammen in der Gaststätte. Näheres zum Treffen gibt es morgen früh bei #WiB „Wochenende in Bildern“.

Um 1.30 Uhr haben wir dann langsam angefangen die Leinwand abzubauen, den Beamer einzupacken und die Zeche zu zahlen. Wir sind dann nach Hause und noch schnell eine Runde mit dem Hund gelaufen. Um 2 Uhr lagen wir dann, nach 24 Stunden wach sein, endlich total müde, aber glücklich im Bett.

Familienfrühstück

10 Uhr Langsam werden wir wach. Mein Mann geht zum Bäcker und eine Runde mit dem Hund. Ich wecke die Kids. Heute sind wir einer mehr am Frühstückstisch, weil der Freund meiner Tochter bei uns übernachtet hat.

10.30 Uhr Alle haben sich am Frühstückstisch eingefunden und wir frühstücken in Ruhe zusammen. Gemeinsames Frühstück ist uns nämlich immer sehr wichtig.

11.15 Uhr Ich mache noch schnell etwas Bürokram, damit die Briefe heute noch raus gehen.

11.35 Uhr Ein paar WhatsApp zum gestrigen Abend beantworten und noch einen Wohnungsbesichtigungstermin vereinbaren.

11.45 Uhr Irgendwie ist es heute nass, kalt und ungemütlich, also wird erst einmal der Ofen angemacht.

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11.50 Uhr Mein Mann verteilt noch schnell die Briefe, die Kids haben sich zum chillen in ihre Zimmer zurück gezogen.

Einfach nur Happy

12.00 Uhr Ich gehe nochmal hoch und ziehe mich um, weil wir heute Mittag mit Freunden zum Essen verabredet sind.

12.15 Uhr Anruf, jemand möchte etwas kaufen, dass ich bei den Kleinanzeigen eingestellt habe. Sehr gut, so kann die Minimalismuschallenge weiter gehen.

12.30 Uhr Aufbruch zu unserer Verabredung. Wir müssen in die Stadt. Dort ist eine tolle Gaststätte, die früher mal eine Schreinerei war. Da haben wir heute Schweizer Raclette bestellt. Wird sicher ein schönes Treffen. Alles Sachen, die ich vor kurzem, auf Grund meiner Angststörung noch nicht machen konnte. Aber nun kämpfe ich mich wieder Schritt für Schritt zurück in ein normales Leben.

13.00 Uhr Nachdem wir mehrmals im Kreis fahren mussten, haben wir auch endlich einen Parkplatz gefunden. Etwas aufgeregt bin ich schon. Es ist für mich das erste Mal seit Jahren, dass ich wieder in der Innenstadt ausgehe. Bis jetzt habe ich es nur in den unteren Teil zu Karstadt geschafft, aber heute bin ich gut drauf und krieg das hin.

13.05 Uhr Wir betreten die Gaststätte und ich, ich betone ich, die seit Jahren nicht mehr da oben war und bei der normalerweise immer nur der Mann bekannt ist, wie ein bunter Hund, werde von der Bedienung gleich mit Namen begrüßt. Da bin ich echt platt.

13.30 Uhr Die Freunde sind nun alle eingetrudelt. Wir sind insgesamt 16 Personen und haben das alte Holzlager für uns alleine. Die Location ist wirklich toll und das Schweizer Raclette sehr lecker. Wir genießen das Essen, führen nette Gespräche und mir geht es richtig gut. Keine Spur von Angst oder Panik. Ein paar der Freunde ist es sogar aufgefallen, dass das ein besonderer Tag für mich ist.

15.00 Uhr Als Nachtisch gönne ich mir einen Cappuccino unter den verwunderten Blicken meiner besten Freundin, da ich normalerweise keinen Kaffee oder ähnliches trinke. Aber ein besonderer Tag, da darf es auch mal etwas Besonderes zu trinken sein.

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15.05 Uhr Der Chef der Kneipe schaut um die Ecke. Er ist ein Freund von uns und wusste, dass wir ihn oder besser gesagt die Kneipe heute besuchen. Dann kommt überraschend gleich eine ganze Runde Erdbeerlimes für alle. Meinen gebe ich gleich wieder einer Freundin weiter, da ich null Alkohol trinke, wegen meinen Tabletten.

15.15 Uhr Langsam geht es ans Bezahlen und draußen vor der Tür zur großen Verabschiedungsrunde.

15.30 Uhr Gut gelaunt und völlig high von den ganzen Glücksgefühlen, dass ich das Treffen gut gemeistert habe, möchte ich spontan noch zum Bäcker etwas zum Kaffee kaufen. Da erfahre ich das der Bäcker, zu dem ich unbedingt mal wollte, es mich aber nicht getraut habe, geöffnet hat. Also bin ich mit ein paar Freunden im Schlepptau noch quer durch die Stadt spaziert zum Lieblingsplatz, so heißt der Laden.

15.45 Uhr Mit kleinen Küchlein und einem Brot geht es  ab nach Hause.

16.00 Uhr Die Fellnase erwartet uns schwanzwedelnd. Also gehen wir erstmal eine Runde Gassi.

16.30 Uhr Wieder zu Hause angekommen, sitzen schon meine Eltern am Esszimmertisch und warten auf uns. Sie kommen zum Kaffee vorbei. Wir sitzen dann gemütlich zusammen und jeder erzählt von seinem Wochenende.

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17.10 Uhr Wir laufen noch ein Stück mit meinen Eltern und dann direkt zum Wohnungsbesichtigungstermin. Eine unserer Mieterinnen hat eine neue Wand in ihre Wohnung eingezogen und wir sollen uns das mal anschauen.

17.35 Uhr Mein Mann läuft noch schnell zu einem Freund, einen speziellen Leim holen, weil er mit unserem Jüngsten noch ein Vogelhaus fertig bauen muss.

17.40 Uhr Natürlich verlässt auch heute wieder ein unnützer Gegenstand das Haus. Was erfährst du hier.

17.50 Uhr Es klingelt an der Tür. Der Freund unserer Tochter wird abgeholt. Natürlich trinken wir erst noch was mit ihm.

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Arbeit gibt es auch am Sonntag

18.00 Uhr Eine Mieterin aus der Pension reist endlich ab, eigentlich ist bei uns um 10 Uhr Vormittags Abreise.

18.10 Uhr Der Freund fährt und ich mache mich mit meinem Mann ans Zimmer putzen.

18.30 Uhr Mein Mann macht sich mit dem Jüngsten ab in die Werkstatt, sie wollen das Vogelhaus für die Schule noch fertig bauen.

19.00 Uhr Nachdem wir das Zimmer geputzt haben, habe ich noch 4 Maschinen Wäsche zusammen gelegt, eine Waschmaschine und einen Trockner angemacht. Nun ist hoffentlich Feierabend für heute. Ich setzte mich an den PC und tippe diesen Beitrag.

19.15 Uhr Beim Schreiben wird mir erstmal richtig bewusst, was ich heute eigentlich alles geschafft habe und das ich wirklich auf einem guten Weg bin. Ich hatte solange schon Angst davor in die Innenstadt zu gehen und dann auch noch mit so vielen Leuten. Aber es war einfach nur super. Und ich denke beim nächsten Mal wird das gar kein Problem mehr sein. Es wird in letzter Zeit wirklich immer besser und das erleichtert mir enorm das Leben und macht mich einfach nur glücklich.

19.45 Uhr Die Männer sind fast fertig geworden mit Ihrem Vogelhausprojekt und wir können endlich Abendessen. Auch die Fellnase wartet auf ihr Abendessen.

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20.15 Uhr The Voice of Germany schauen und endlich mit der Fellnase auf der Couch liegen. Danach geht es direkt ab ins Bett. Der Tag war heute sehr vollgepackt, aber wunderschön.

Ich wünsche Euch allen einen ruhigen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Eure Plaudertasche

00freya

Autor:

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3 Kommentare zu „Tagebuchbloggen November 2017

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