Eigentlich geht es mir mit meiner Angststörung gerade richtig gut. Ich unternehme sehr viel und fĂŒhle mich sehr wohl. Aber mein Traum heute Nacht hat mir doch gezeigt, dass ich die Vergangenheit noch lange nicht verarbeitet habe …leider.
In den letzten Wochen und Monaten ist wirklich viel passiert bei mir. Ich habe sehr viel das Einkaufen und Weggehen geĂŒbt und mittlerweile sogar wieder SpaĂ daran gefunden, was mich wirklich glĂŒcklich macht.
Durch meine ehrenamtlichen TĂ€tigkeiten, zum einen bei der Feuerwehr und zum anderen als Initiatorin der Givebox, wurde ich gezwungen aus meinem grauen Maus Dasein aufzutauchen. Ich mag es gar nicht, im Mittelpunkt zu stehen oder die alleine Verantwortliche fĂŒr etwas zu sein. Das hat sich aber in den letzten Monaten alles geĂ€ndert. Ich hatte Interviewanfragen von Zeitungen, Radio und nun auch vom Fernsehen. Was keiner der mich kennt zu trĂ€umen wagte: Ich habe Interviews gegeben, war im Radio zu hören und letztes Wochenende hat das Fernsehen 4 Stunden bei mir gedreht. Das sind alles Sachen, von denen ich nie gedacht hĂ€tte, dass ich sie mal machen wĂŒrde. Einfach weil ich fĂŒr sowas zu schĂŒchtern bin und zu wenig Selbstbewusstsein habe. Seitdem ich jedoch soviel mache und organisiere und mich sogar fremde Menschen auf der Strasse ansprechen, um mir zu sagen, wie super sie meine Ideen finden, bin ich selbstbewusster geworden. Ich weiĂ jetzt einfach, dass ich auf einem guten Weg bin und das ich selbst stolz sein kann, auf das was ich dieses Jahr erreicht habe.
Also eigentlich doch alles super oder?
Das dachte ich bis heute Nacht wirklich. Aber da ist doch noch so einiges in meinem Unterbewusstsein, was nicht verarbeitet ist. Wach wurde ich heute Nacht, weil mein Mann mich am Arm angefasst hat und gefragt hat, ob denn alles klar wĂ€re. Ich muss wohl im Schlaf sehr laut geschrien haben. Seine BerĂŒhrung hat leider gerade total in den Traum gepasst und er kann froh sein, dass ich nicht um mich geschlagen habe. Normalerweise erinnere ich mich an meine TrĂ€ume nicht. Mein Mann sagt aber, dass ich oft im Schlaf rede. An den Traum heute Nacht kann ich mich aber noch teilweise erinnern.
Ich war im Feld unterwegs und weià nur noch, dass mich ein Mann angesprochen und dann bedrÀngt hat. Ich hatte richtig Angst. Nach meinen schlechten Erfahrungen mit MÀnnern, wohl auch kein Wunder. Ich habe laut geschrien und der Mann hat mich am Arm gepackt. Und da mein Mann das in dem Moment auch gerade gemacht, hat das die ganze Situation noch verstÀrkt. Durch mein Geschrei haben wir uns beide tierisch erschreckt. Wir sind nach der Aufregung dann aber wieder schnell eingeschlafen. Was auch sehr gut war, denn der Mittwoch sollte noch ein anstrengender Tag werden.
Ab 13 Uhr war ich in der Feuerwehr und habe alles fĂŒr die Nikolausfeier vorbereitet. Die Feier war dann sehr entspannt und sehr harmonisch. Die Kinder hatten alle SpaĂ und haben sich ĂŒber den Besuch des Nikolaus und Geschenke gefreut.
Bis wir fertig aufgerÀumt hatten war es dann 20 Uhr und ich war fix und fertig.
Mein Mann hatte es krasses Kontrastprogramm. Er musste heute zur Beerdigung des Vaters, seines besten Freundes. Ich habe ihm schon angemerkt, das der Nachmittag nicht leicht fĂŒr ihn war.
Wir waren dann abends alle froh, dass wir endlich auf der Couch sitzen konnten. Trotz allem war es dann noch ein entspannter Abend.
TrÀumst du auch manchmal so wilde Sachen?


Das klingt wirklich nach nicht verarbeiteten Gedanken. Ich wĂŒnsche dir sehr, dass es eine einmalige Sache war und die nĂ€chsten NĂ€chte viel ruhiger werden.
Ich drĂŒck dich aus der ferne und wĂŒnsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen alltĂ€glichen Ăbungen – beim Einkaufen oder anderswo.
Viele GrĂŒĂe,
Yvonne
Das klingt wirklich nach nicht verarbeiteten Gedanken. Ich wĂŒnsche dir sehr, dass es eine einmalige Sache war und die nĂ€chsten NĂ€chte viel ruhiger werden.
Ich drĂŒck dich aus der ferne und wĂŒnsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen alltĂ€glichen Ăbungen – beim Einkaufen oder anderswo.
Viele GrĂŒĂe,
Yvonne